Vereinsmeierei, die

GrammatikSubstantiv (Femininum)
Aussprache
WorttrennungVer-eins-mei-erei · Ver-eins-meie-rei (computergeneriert)
eWDG, 1977

Bedeutung

umgangssprachlich, abwertend Haltung, in der der Betätigung in einem Verein und dem Wirken von Vereinen übertriebener Wert beigemessen wird

Typische Verbindungen
computergeneriert

Hang

Detailliertere Informationen bietet das DWDS-Wortprofil zu ›Vereinsmeierei‹.

Verwendungsbeispiele
maschinell ausgesucht aus den DWDS-Korpora

In einer Liste seiner Abneigungen folgt er gleich auf »Militär« und »Vereinsmeierei«.
Die Zeit, 19.12.2011, Nr. 51
Jede innerislamische Vereinsmeierei, die diese Demonstration schwächt, wäre nicht nur wenig hilfreich, sondern auch peinlich und kleinkariert.
Die Welt, 20.11.2004
Ich meine damit nicht den üblichen geselligen Familienverkehr oder die Vereinsmeierei.
Diederichs, Eugen: Aus meinem Leben. In: Simons, Oliver (Hg.) Deutsche Autobiographien 1690-1930, Berlin: Directmedia Publ. 2004 [1927], S. 23354
Die Mitgliedschaft in einem Automobilklub ist mehr als bloße Vereinsmeierei.
Dillenburger, Helmut: Das praktische Autobuch, Gütersloh: Bertelsmann 1965 [1957], S. 438
Bei dieser Gelegenheit mögen einige Worte über die bei uns in so hoher Blüte stehende Vereinsmeierei gesagt sein.
Baudissin, Wolf von u. Baudissin, Eva von: Spemanns goldenes Buch der Sitte. In: Zillig, Werner (Hg.), Gutes Benehmen, Berlin: Directmedia Publ. 2004 [1901], S. 22087
Zitationshilfe
„Vereinsmeierei“, bereitgestellt durch das Digitale Wörterbuch der deutschen Sprache, <https://www.dwds.de/wb/Vereinsmeierei>, abgerufen am 19.12.2018.

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