Vergangenheit, die

Grammatik Substantiv (Femininum) · Genitiv Singular: Vergangenheit · Nominativ Plural: Vergangenheiten · wird meist im Singular verwendet
Aussprache 
Worttrennung Ver-gan-gen-heit
Wortbildung  mit ›Vergangenheit‹ als Erstglied: ↗Vergangenheitsbewältigung · ↗Vergangenheitspolitik · ↗vergangenheitsorientiert
 ·  mit ›Vergangenheit‹ als Letztglied: ↗Mitvergangenheit
eWDG

Bedeutung

Zeit, die hinter uns liegt, vergangen ist
Beispiele:
Vergangenheit, Gegenwart und Zukunft
das geschah erst in jüngster Vergangenheit
die kulturellen, baulichen Zeugen, das Erbe der Vergangenheit
das gehört der Vergangenheit an (= ist überlebt)
Kriege sollten der Vergangenheit angehören
er hat mit der Vergangenheit gebrochen, hat Lehren aus der Vergangenheit gezogen, hat aus den Fehlern der Vergangenheit gelernt
Überreste aus der feudalistischen, kapitalistischen Vergangenheit
die Stadt ist stolz auf ihre Vergangenheit
sie lebt noch immer in der Vergangenheit
das Leben eines Menschen bis zum gegenwärtigen Zeitpunkt
Beispiele:
jmdn. nach seiner Vergangenheit fragen
sie hat eine recht bewegte Vergangenheit hinter sich
er braucht sich [Dativ] von niemandem seine Vergangenheit vorwerfen zu lassen
gehobensich seiner Vergangenheit schämen
seine politische Vergangenheit
Sprachwissenschaft Tempus für ein Geschehen, das vergangen ist
Beispiele:
ein Verb in eine Form der Vergangenheit setzen
die drei Formen der Vergangenheit, die drei Vergangenheiten des Verbs sind das Präteritum, das Perfekt und das Plusquamperfekt
Etymologisches Wörterbuch (Wolfgang Pfeifer)

Etymologie

gehen · abgehen · Abgang · angehen · aufgehen · Aufgang · ausgehen · Ausgang · begehen · eingehen · Eingang · entgehen · ergehen · hintergehen · übergehen · Übergang · untergehen · Untergang · vergehen · Vergehen · Vergangenheit · vorgehen · Vorgang · Vorgänger
gehen Vb. ‘sich zu Fuß fortbewegen’. Im Paradigma von nhd. gehen sind die Formen von zwei verschiedenen, nicht miteinander verwandten Verben vereinigt. Das gemeingerm. starke Verb ahd. gangan (8. Jh.), mhd. gangen, asächs. aengl. gangan, mnl. ganghen, anord. ganga, got. gaggan gehört zu den reduplizierenden Verben und ist vielleicht als Rückbildung aus einem jan-Verb germ. *gangjan (vgl. ahd. zigengen ‘zergehen machen, vernichten’, um 1000, mhd. gengen ‘gehen machen, losgehen’, aengl. gengan ‘gehen, reisen, reiten’) anzusehen. Es ist verwandt mit ↗Gang1 (s. d.) und außergerm. mit aind. jáṅghā ‘Unterschenkel’, jáṁhaḥ ‘Flügel, Schwinge’, lit. žeñgti ‘schreiten, gehen’ und vielleicht griech. kochṓnē (κοχώνη) ‘Stelle zwischen den Schenkeln, Hinterbacke’. Erschließbar ist ie. *g̑hengh- ‘schreiten, Schritt, Schenkelspreize, Schamgegend’. Auf dieses durch ahd. gangan vertretene Verb gehen das Prät. (ging) und das Part. Prät. (gegangen) von nhd. gehen zurück. Daneben steht gleichbed. ahd. gān (8. Jh.) und (zunächst nur bair. und frk.) gēn (8. Jh.), mhd. gān, gēn, asächs. -gān, mnd. aengl. gān, engl. to go, mnl. gaen, nl. gaan, anord. aschwed. , krimgot. geen, das ahd. nur durch den Infinitiv und athematisch gebildete Präsensformen (gām, gās(t), gāt usw. neben gēm, gēs(t), gēt usw.) belegt ist (vgl. aber aengl. Part. Prät. gegān), die Infinitiv und Präsens des nhd. Verbs gehen ergeben haben. Dieses Verb verbindet sich mit griech. (homerisch) kichā́nein (κιχάνειν) ‘erreichen, erlangen, antreffen’, aind. jíhītē ‘springt auf, begibt sich zu’ und führt auf eine Wurzel ie. *g̑hē-, *g̑hēi- ‘leer sein, fehlen, verlassen, fortgehen’, dann auch ‘gehen’, wobei eine Identität mit ie. *g̑hēi-, *g̑hē- ‘gähnen, klaffen, offenstehen’ erwogen wird (s. ↗gähnen), da sich ‘fortgehen’ aus ‘klaffend abstehen’ entwickelt haben kann. abgehen Vb. ‘sich entfernen, fehlen, sterben, abschreiten’, ahd. abagangan, -gān ‘aufhören, vergehen’ (um 1000), mhd. abegān ‘abnehmen, etw. versagen, fehlen’; Abgang m. ‘Weggang, Tod, Weg nach unten’, mhd. abeganc ‘das Hinabgehen, ein hinabführender Weg, Mangel, Abfall’. angehen Vb. ‘beginnen, betreffen, um etw. bitten’, ahd. anagangan, -gān, -gēn (um 800), mhd. anegān ‘anfangen, hineingehen, folgen, angreifen’. aufgehen Vb. ‘sich öffnen, emporsteigen, sichtbar werden’, ahd. ūfgangan, -gān, -gēn (8. Jh.), mhd. ūfgān, -gēn ‘aufgehen, sich erheben, entstehen, gedeihen’; Aufgang m. ‘Erscheinen, Weg nach oben, Treppe’, ahd. ūfgang (8. Jh.), mhd. ūfganc. ausgehen Vb. ‘fortgehen, sich aufbrauchen, enden, abzielen auf etw.’, ahd. ūʒgangan, -gān, -gēn ‘hinausgehen, aufhören’ (8. Jh.), mhd. ūʒgān, -gēn ‘heraus-, hervorgehen, über die Ufer treten, zu Ende gehen, sich verlieren’; Ausgang m. ‘das Hinausgehen, Schluß, Ende, Weg nach außen’, ahd. ūʒgang (um 800), mhd. ūʒganc ‘das Herausgehen, Ausgang, Ende’. begehen Vb. ‘besichtigen, entlanggehen, feiern’, ahd. bigangan, -gān, -gēn (8. Jh.), mhd. begān, -gēn ‘erreichen, antreffen, sorgen um etw., feiern, zu Grabe geleiten’. eingehen Vb. ‘hineingehen, eintreffen, sich mit etw. oder jmdm. beschäftigen, kleiner werden, schrumpfen, aufhören zu existieren’, ahd. ingangan, -gān, -gēn ‘hineingehen, ein-, betreten, eindringen, überfallen’ (8. Jh.), mhd. īngān, asächs. mnd. ingān, got. inngaggan. Eingang m. ‘Öffnung, Tür, Ankunft, Weg nach innen’, ahd. ingang (8. Jh.), mhd. īn-, inganc. entgehen Vb. ‘entkommen, nicht bemerkt werden’, ahd. intgangan, -gān, -gēn (9. Jh.), mhd. engān, -gēn ‘entkommen, fortgehen, verlorengehen, sich entziehen’. ergehen Vb. ‘angeordnet werden’, reflexiv ‘spazierengehen’, auch unpersönlich mir ergeht es gut, schlecht, ahd. irgangan, -gān, -gēn (9. Jh.), mhd. ergān, -gēn ‘zu gehen beginnen, kommen, geschehen, sich ereignen, einholen, zu Ende gehen’. hintergehen Vb. ‘betrügen, täuschen’, spätmhd. hindergān ‘von hinten herangehen, überfallen, betrügen’. übergehen Vb. ‘nicht beachten, übersehen, überlaufen, überfließen’, ahd. ubargangan, ubar(i)gān ‘überströmen, hinübergehen’ (8. Jh.), mhd. übergān, -gēn ‘übergehen, -fließen, vorübergehen, über etw. gehen, überfallen, übertreten’; Übergang m. ‘überführender Weg, das Überschreiten, Wechsel’, ahd. ubargang ‘das Herausgehen, Abweichung, Verderben, Seuche, Pest’ (8. Jh.), frühnhd. übergang ‘das Hinübergehen, Durchgang, Stelle, wo man hinübergeht’ (15. Jh.). untergehen Vb. ‘zugrunde gehen, versinken’, ahd. untargangan, -gān, -gēn (um 800), mhd. untergān, -gēn ‘dazwischentreten, überkommen, befallen, versperren’; Untergang m. ‘das Zugrundegehen, Scheitern, Sinken’, ahd. untargang (9. Jh.), mhd. underganc ‘Verderben, Sinken (der Sonne), Unterwerfung, Schiedsgericht’. vergehen Vb. ‘aufhören zu existieren, vorbeigehen, verstreichen’, reflexiv ‘gegen eine Norm verstoßen, ein Verbrechen an jmdm. ausführen’, ahd. firgangan, -gān, -gēn ‘vorwärtsgehen, verstreichen’ (9. Jh.), mhd. vergān, -gēn, auch ‘übergehen, meiden, auseinandergehen, sich verirren’; Vergehen n. ‘zu bestrafende Handlung, Verbrechen’ (18. Jh.), vgl. mhd. vergān ‘das Vorübergehen, Hinweggehen’; Vergangenheit f. ‘zurückliegende, verflossene Zeit’ (18. Jh.), in diesem Sinne grammatischer Terminus für Zeitformen des Verbs, die ein Geschehen oder Sein als vergangen darstellen (19. Jh.), vgl. di vergangen zeit (um 1400), die verlauffene Zeit (Anfang 17. Jh.). vorgehen Vb. ‘vorwärtsgehen, nach vorn gehen, den Vorrang haben, sich ereignen’, ahd. foragangan, -gān, -gēn (8. Jh.), mhd. vor-, vürgān ‘vorangehen, übertreffen’; Vorgang m. ‘Ereignis, Ablauf eines Geschehens, in den Akten festgehaltener Fall’, mhd. vor-, vürganc ‘das Vorausgehende, Einleitung, Vortritt, Fortschritt, Erfolg’; Vorgänger m. ‘in Amt oder Stellung Vorangegangener’, spätmhd. vorganger, -genger.

Thesaurus

Linguistik/Sprache
Synonymgruppe
Vergangenheit  ●  ↗Mitvergangenheit  österr. · ↗Imperfekt  fachspr., veraltend · ↗Präteritum  fachspr., Hauptform
Oberbegriffe
Assoziationen
  • Perfekt · ↗Vorgegenwart · vollendete Gegenwart  ●  Präsensperfekt  fachspr.
  • 3. Vergangenheit · Vollendung in der Vergangenheit · ↗Vorvergangenheit · dritte Vergangenheit · vollendete Vergangenheit  ●  ↗Plusquamperfekt  Hauptform
Geschichte
Synonymgruppe
Geschichte · ↗Historie · Vergangenheit  ●  Verflossenheit  geh. · graue Vorzeit  ugs., scherzhaft-ironisch
Unterbegriffe
Assoziationen
  • ewig gestrig · ↗reaktionär · ↗restaurativ · ↗rückschrittlich · ↗rückwärtsgewandt · unfortschrittlich  ●  (das) Rad der Geschichte zurückdrehen (wollen)  fig.
  • hinterhertrauernd · ↗nostalgisch · ↗retro · ↗rückwärtsgewandt · vergangenheits-sehnsüchtig · vergangenheits-zugewandt · vergangenheitsverliebt · voller Nostalgie (für)
  • in der Zeit (von / + Genitiv) · ↗zur Zeit (von / + Genitiv)
  • anno dazumal · ↗dereinst · ↗ehedem · ↗ehemals · ↗einst · ↗einstmals · in (jenen) längst vergangenen Tagen · in (jener) längst vergangener Zeit · in der Vergangenheit · in der guten alten Zeit · in ferner Vergangenheit · in vergangener Zeit · ↗seinerzeit · vor langer Zeit · ↗vordem · ↗vormals · ↗weiland  ●  ↗dazumal  veraltend · es hat Zeiten gegeben (da / in denen)  formelhaft · ↗früher  Hauptform · ↗dermaleinst  geh., literarisch · ↗einmal  ugs. · lang, lang ist's her  ugs. · vor Zeiten  geh.
  • die Zeit geht hinweg (über) · vergessen werden · von der Tagesordnung verschwinden  ●  im Dunkel der Vergangenheit verschwinden  variabel, fig. · in Vergessenheit geraten  Hauptform · dem Vergessen anheimfallen  geh. · der Vergessenheit anheimfallen  geh. · in der Versenkung verschwinden  ugs. · niemand spricht heute noch von (...)  ugs., variabel
  • die vergangenen Jahre · die vergangenen Tage · die vergangenen Zeiten · längst vergangene Tage · längst vergangene Zeiten  ●  Vergangenheit  Hauptform · (das) Einst  geh. · (das) Gestern  geh. · (das) Vergangene  geh. · (die) alten Zeiten  ugs. · das Gewesene  geh.
Synonymgruppe
die vergangenen Jahre · die vergangenen Tage · die vergangenen Zeiten · längst vergangene Tage · längst vergangene Zeiten  ●  Vergangenheit  Hauptform · (das) Einst  geh. · (das) Gestern  geh. · (das) Vergangene  geh. · (die) alten Zeiten  ugs. · das Gewesene  geh.
Assoziationen
  • (die) gute alte Zeit  ugs. · Das waren noch Zeiten!  ugs. · ↗früher (als alles noch besser war)  ugs. · unsere besten Jahre  ugs.
  • abgelaufen · beendet · es war einmal (und ist nicht mehr) · ↗gewesen · ↗herum · ↗passé · vergangen · ↗vorbei · vorbei (sein) mit · ↗vorüber  ●  ↗passee  alte Schreibung bis 2017 · tot und begraben (z.B. Hoffnungen)  fig. · Die Zeiten sind vorbei.  ugs., Spruch · ↗Geschichte (sein)  ugs. · aus (sein) mit  ugs. · aus und vorbei  ugs. · ↗dahin  geh. · das war (ein)mal  ugs. · gelaufen  ugs. · ↗rum  ugs. · ↗verflossen  ugs.
  • anno dazumal · ↗dereinst · ↗ehedem · ↗ehemals · ↗einst · ↗einstmals · in (jenen) längst vergangenen Tagen · in (jener) längst vergangener Zeit · in der Vergangenheit · in der guten alten Zeit · in ferner Vergangenheit · in vergangener Zeit · ↗seinerzeit · vor langer Zeit · ↗vordem · ↗vormals · ↗weiland  ●  ↗dazumal  veraltend · es hat Zeiten gegeben (da / in denen)  formelhaft · ↗früher  Hauptform · ↗dermaleinst  geh., literarisch · ↗einmal  ugs. · lang, lang ist's her  ugs. · vor Zeiten  geh.
  • die Zeit geht hinweg (über) · vergessen werden · von der Tagesordnung verschwinden  ●  im Dunkel der Vergangenheit verschwinden  variabel, fig. · in Vergessenheit geraten  Hauptform · dem Vergessen anheimfallen  geh. · der Vergessenheit anheimfallen  geh. · in der Versenkung verschwinden  ugs. · niemand spricht heute noch von (...)  ugs., variabel
  • Geschichte · ↗Historie · Vergangenheit  ●  Verflossenheit  geh. · graue Vorzeit  ugs., scherzhaft-ironisch
  • in all den letzten Jahren · in den letzten Jahren · in den vergangenen Jahren · in den zurückliegenden Jahren  ●  all die letzten Jahre  ugs. · die ganzen letzten Jahre  ugs. · die letzten Jahre  ugs. · in den ganzen letzten Jahren  ugs.
  • in den letzten (...) · in der letzten Zeit  ●  die letzte Zeit  ugs. · die letzten (...)  ugs.
  • (Es) ist ausgestanden. · Das ist (längst) Geschichte. · Der Fall ist abgeschlossen. · Der Fall ist ad acta gelegt. · Die Angelegenheit ist abgeschlossen. · Die Geschichte ist (schon) lange vorbei. · Die Sache ist erledigt.  ●  Vorbei ist vorbei.  Redensart · Was gewesen ist, ist gewesen.  sprichwörtlich · Das Ding ist gelaufen.  ugs. · Der Drops ist gelutscht.  ugs., fig., Spruch · Der Fisch ist gegessen.  ugs., Redensart, sprichwörtlich, fig. · Der Käse ist gegessen.  ugs., fig., Spruch · Die Sache ist gegessen.  ugs., fig. · Die Suppe ist gegessen.  ugs., fig. · das war's (denn wohl)  ugs.
Antonyme
  • Vergangenheit  Hauptform

Typische Verbindungen zu ›Vergangenheit‹

maschinell ausgesucht aus den DWDS-Korpora

Detailliertere Informationen bietet das DWDS-Wortprofil zu ›Vergangenheit‹.

Verwendungsbeispiele für ›Vergangenheit‹

maschinell ausgesucht aus den DWDS-Korpora

Wenn ich ihn sehe, blicke ich immer in die Vergangenheit.
Schwanitz, Dietrich: Bildung, Frankfurt a. M.: Eichborn 1999, S. 358
Sie läßt sich in der Tat nicht mehr aus der Vergangenheit ableiten.
Die Zeit, 29.08.1997, Nr. 36
Viele der in der Vergangenheit kontrovers diskutierten Fragen erscheinen uns heute akademisch.
Archiv der Gegenwart, 2001 [1996]
Gleichzeitig bemühte man sich ernsthaft um die Erhaltung der Musik der Vergangenheit.
Westrup, J. A.: Anthem. In: Die Musik in Geschichte und Gegenwart, Berlin: Directmedia Publ. 2001 [1951], S. 22969
In der Vergangenheit war sie in jedem einzelnen Fall ein äußerst schwieriges Problem.
Weber, Max: Die protestantische Ethik und der Geist des Kapitalismus. In: Weber, Marianne (Hg.) Gesammelte Aufsätze zur Religionssoziologie, Bd. I, Tübingen: Mohr 1920 [1920], S. 39
Zitationshilfe
„Vergangenheit“, bereitgestellt durch das Digitale Wörterbuch der deutschen Sprache, <https://www.dwds.de/wb/Vergangenheit>, abgerufen am 17.01.2021.

Weitere Informationen …

alphabetisch vorangehend alphabetisch nachfolgend
vergammeln
vergaloppieren
vergällen
vergagt
vergaffen
Vergangenheitsbewältigung
Vergangenheitsform
vergangenheitsorientiert
Vergangenheitspolitik
vergänglich