Verkehrsmedizin, die
GrammatikSubstantiv (Femininum)
Aussprache
WorttrennungVer-kehrs-me-di-zin (computergeneriert)
WortzerlegungVerkehrMedizin
eWDG, 1977

Bedeutung

Teilgebiet der Medizin, das sich mit den gesundheitlichen Problemen befasst, die durch den gesteigerten öffentlichen Verkehr auftreten
DWDS-Beispielextraktor

Verwendungsbeispiele
maschinell ausgesucht aus den DWDS-Korpora

Gegen diese Laxheit hat sich unlängst der Ausschuß „Verkehrsmedizin“ der Bundesärztekammer mit Recht verwahrt.
Die Zeit, 03.12.1965, Nr. 49
Einen wissenschaftlichen Beleg für abnehmende Hilfsbereitschaft am Unfallort vermisst dagegen Dr. Dieter Hohenadel vom Referat Verkehrsmedizin und Rettungswesen der Bundesanstalt für Straßenwesen.
Die Welt, 03.06.2000
Der "Beirat für Verkehrsmedizin" der Regierung hat strengere "Begutachtungsleitlinien" aufgestellt.
Bild, 30.11.2000
Da kein Airbag vorhanden war, knallte der Kopf des Fahrers auf das Lenkrad – "bleibende Hirnverletzungen wären nicht auszuschließen", folgerte das Institut für Rechts- und Verkehrsmedizin der Universität Heidelberg.
Süddeutsche Zeitung, 04.04.2001
Der Hamburger Schiffahrtsmediziner Bernfred Schepers belegte auf einem Kongreß der Deutschen Gesellschaft für Verkehrsmedizin die Forderung nach einer "Verbesserung der mentalhygienischen Situation der Seeleute" unter anderem damit, daß "Fälle von Alkoholismus und Suizide bei Seeleuten häufiger als bei der Landbevölkerung" seien.
Der Spiegel, 13.01.1986
Zitationshilfe
„Verkehrsmedizin“, bereitgestellt durch das Digitale Wörterbuch der deutschen Sprache, <https://www.dwds.de/wb/Verkehrsmedizin>, abgerufen am 20.01.2018.

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