Vernunftehe, die

GrammatikSubstantiv (Femininum) · Genitiv Singular: Vernunftehe · Nominativ Plural: Vernunftehen
Aussprache
WorttrennungVer-nunft-ehe
WortzerlegungVernunftEhe
eWDG, 1977

Bedeutung

Ehe, für deren Schließung verstandesmäßige, vernünftige Gründe ausschlaggebend waren

Thesaurus

Synonymgruppe
Vernunftehe · ↗Zweckehe
Oberbegriffe
Antonyme

Typische Verbindungen
computergeneriert

Liebesheirat eingehen rein

Detailliertere Informationen bietet das DWDS-Wortprofil zu ›Vernunftehe‹.

Verwendungsbeispiele
maschinell ausgesucht aus den DWDS-Korpora

Dennoch hat es die Koalition in den acht Jahren ihres Bestehens nicht geschafft, wenigstens eine Vernunftehe zu bilden.
Süddeutsche Zeitung, 26.05.2003
Wir haben mit den Organisatoren eine Vernunftehe geschlossen, sagt er.
Die Zeit, 02.07.2001, Nr. 27
Knallhart soll um jeden Posten verhandelt werden, mehr als eine mehr oder weniger nationalistische Ausrichtung haben die zur Vernunftehe gezwungenen Partner eben nicht gemeinsam.
Die Welt, 12.05.1999
Daß das Mädel eigentlich zu schade ist, in eine solche Vernunftehe hineinzugehen.
Horster, Hans-Ulrich [d.i. Rhein, Eduard]: Ein Herz spielt falsch, Köln: Lingen 1991 [1950], S. 324
Auch Beobachter halten eine lange Dauer der Vernunftehe von SPÖ und ÖVP für unwahrscheinlich.
Der Tagesspiegel, 19.01.2000
Zitationshilfe
„Vernunftehe“, bereitgestellt durch das Digitale Wörterbuch der deutschen Sprache, <https://www.dwds.de/wb/Vernunftehe>, abgerufen am 20.06.2019.

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