Vernunftgrund, der

GrammatikSubstantiv (Maskulinum)
Nebenform Vernunftsgrund · Substantiv (Maskulinum)
WorttrennungVer-nunft-grund · Ver-nunfts-grund
WortzerlegungVernunftGrund
eWDG, 1977

Bedeutung

Begründung, die sich aus der Vernunft ergibt
Beispiele:
mit Vernunftgründen war ihm nicht beizukommen
sie glaubte ihm mehr als allen Vernunftgründen

Verwendungsbeispiele
maschinell ausgesucht aus den DWDS-Korpora

Aus Vernunftgründen will dann sofort keiner mehr Rind auf dem Teller.
Die Zeit, 28.05.2001, Nr. 22
Mit solchen Vernunftsgründen ist es aber nicht getan; auf dem Spiel steht auch die jüdische Ehre, die auf verschiedene Weise verletzt wird.
Süddeutsche Zeitung, 13.09.2000
Er führte alle Vernunftgründe gegen diese aussichtslose Liebe ins Treffen.
Courths-Mahler, Hedwig: Ich lasse dich nicht, Augsburg: Weltbild Verl. 1992 [1912], S. 36
Auch habe sich eine Reihe von Politikern der Elfenbeinküste teils aus innerer Überzeugung, teils aus Vernunftsgründen erneut für die Gemeinschaft ausgesprochen.
Archiv der Gegenwart, 2001 [1958]
Da dieses salomonische Urteil naturgemäß durch keinerlei Sachkenntnis getrübt war, versuchte ich noch einmal mit den Waffen der Vernunftgründe zu fechten.
Benz, Carl Friedrich: Lebensfahrt eines deutschen Erfinders, Die Erfindung des Automobils, Erinnerungen eines Achtzigjährigen. In: Simons, Oliver (Hg.) Deutsche Autobiographien 1690-1930, Berlin: Directmedia Publ. 2004 [1925], S. 8251
Zitationshilfe
„Vernunftgrund“, bereitgestellt durch das Digitale Wörterbuch der deutschen Sprache, <https://www.dwds.de/wb/Vernunftgrund>, abgerufen am 21.07.2019.

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