Verruf, der

Grammatik Substantiv (Maskulinum) · Genitiv Singular: Verruf(e)s · wird nur im Singular verwendet
Aussprache 
Worttrennung Ver-ruf
Grundform verrufen
eWDG, 1977

Bedeutung

schlechter Ruf, Leumund
Beispiele:
etw., jmdn. in Verruf bringen
in Verruf geraten, kommen, sein

Typische Verbindungen zu ›Verruf‹

maschinell ausgesucht aus den DWDS-Korpora

Detailliertere Informationen bietet das DWDS-Wortprofil zu ›Verruf‹.

Verwendungsbeispiele für ›Verruf‹

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Diese anrüchige Praxis bringt seit Jahren die japanische Position in Verruf.
Süddeutsche Zeitung, 20.06.2003
In der Tat sind solche Formen einer nicht unmittelbar berufsbezogenen Bildung immer mehr in Verruf geraten.
Der Spiegel, 17.09.1990
Und hier liegen auch wesentlich die Fehler, welche die vergleichende Methode teilweise in Verruf gebracht haben.
Schmoller, Gustav: Grundriß der Allgemeinen Volkswirtschaftslehre Erster Teil, Berlin: Duncker & Humblot 1978 [1900], S. 96
In anderen Bereichen des gesellschaftlichen Lebens ist die öffentliche Rede in Verruf geraten.
Barthel, Henner (Hg.), Politische Reden in der DDR, St. Ingbert: Röhrig 1998, S. 172
Geraten Sie da nicht als antiquiertes Möbel schnell in Verdacht, wenn nicht sogar als "tote Hose" in Verruf?
Schröter, Heinz: Ich, der Rentnerkönig, Genf: Ariston 1985, S. 77
Zitationshilfe
„Verruf“, bereitgestellt durch das Digitale Wörterbuch der deutschen Sprache, <https://www.dwds.de/wb/Verruf>, abgerufen am 25.11.2020.

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