Verschleuderung, die

GrammatikSubstantiv (Femininum)
Aussprache
WorttrennungVer-schleu-de-rung (computergeneriert)
Wortzerlegungverschleudern-ung

Thesaurus

Synonymgruppe
Geaase · ↗Gepränge · ↗Luxus · ↗Maßlosigkeit · ↗Prasserei · ↗Prunk · ↗Unmäßigkeit · ↗Vergeudung · ↗Verschwendung  ●  Verschleuderung  ugs.
Assoziationen

Typische Verbindungen
computergeneriert

Aktionärsvermögen Besitz Eigentum Geld Gemeindeeigentum Kapital Ressource Staatsvermögen Steuergeld Tafelsilber Vermögen Volksvermögen beklagen gleichkommen leichtfertig unverantwortlich vorwerfen

Detailliertere Informationen bietet das DWDS-Wortprofil zu ›Verschleuderung‹.

Verwendungsbeispiele
maschinell ausgesucht aus den DWDS-Korpora

Untersuchungen über die Verschleuderung von Geldern sind noch im Gange.
Süddeutsche Zeitung, 13.11.1999
Das ist absurd und kommt einer Verschleuderung von öffentlichem Vermögen gleich.
Die Zeit, 30.07.2007, Nr. 32
Das ist erstens Verschleuderung von sehr viel Geld und dient zweitens selten der Mannschaft und dem Club.
Die Welt, 11.03.2004
Erhalten sind mit wenigen Ausnahmen nur Humboldts eigene Briefe, da der Nachlaß des großen Gelehrten pietätloser Verschleuderung anheim gefallen ist.
Jahresberichte für deutsche Geschichte, 1930, S. 390
Eine bedauerliche Begleiterscheinung der Säkularisation stellten die Verschleuderung von Kunstwerken, Bibliotheken, Handschriften und Archiven, die Zweckentfremdung und Profanierung kirchlicher Bauten dar.
o. A.: Die Kirche im Zeitalter des Absolutismus und der Aufklärung. In: Jedin, Hubert (Hg.) Handbuch der Kirchengeschichte, Berlin: Directmedia Publ. 2000 [1970], S. 1319
Zitationshilfe
„Verschleuderung“, bereitgestellt durch das Digitale Wörterbuch der deutschen Sprache, <https://www.dwds.de/wb/Verschleuderung>, abgerufen am 22.03.2019.

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