Verschwendungssucht, die

GrammatikSubstantiv (Femininum)
WorttrennungVer-schwen-dungs-sucht
WortzerlegungVerschwendungSucht
Duden GWDS, 1999

Bedeutung

(oft) abwertend starke Neigung, etw. (besonders Geld) zu verschwenden

Typische Verbindungen
computergeneriert

Beweis Geiz Korruption Luxus Mißwirtschaft angeblich maßlos vorwerfen

Detailliertere Informationen bietet das DWDS-Wortprofil zu ›Verschwendungssucht‹.

Verwendungsbeispiele
maschinell ausgesucht aus den DWDS-Korpora

Extreme Weite in der Schrift dagegen verrät Großzügigkeit bis hin zur Verschwendungssucht.
Die Welt, 08.03.1999
Selbst an den lasterhaften Höfen des römischen Kaiserreichs war Verschwendungssucht nicht das Selbstverständliche.
Bauer, Hans: Tisch und Tafel in alten Zeiten, Leipzig: Koehler & Amelang 1967, S. 60
Denn eine auf Verschwendungssucht gegründete Scheinblüte verträgt auf die Dauer kein Volk.
Völkischer Beobachter (Bayernausgabe), 04.03.1930
Vor allem wurden ihr ihre maßlose Geldgier und Verschwendungssucht vorgeworfen.
Heyking, Elisabeth von: Tschun. In: Deutsche Literatur von Frauen, Berlin: Directmedia Publ. 2001 [1914], S. 8499
Sowohl Geiz als auch Verschwendungssucht sind unangenehme Gäste im Haushalt.
Smolka, Karl: Gutes Benehmen von A - Z. In: Zillig, Werner (Hg.) Gutes Benehmen, Berlin: Directmedia Publ. 2004 [1957], S. 28685
Zitationshilfe
„Verschwendungssucht“, bereitgestellt durch das Digitale Wörterbuch der deutschen Sprache, <https://www.dwds.de/wb/Verschwendungssucht>, abgerufen am 23.08.2019.

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