Verseschmied, der

GrammatikSubstantiv (Maskulinum)
Aussprache
WorttrennungVer-se-schmied
eWDG, 1977

Bedeutung

umgangssprachlich, abwertend jmd., der kunstlose Verse verfasst

Thesaurus

Synonymgruppe
Gedichteschreiber · ↗Lyriker · ↗Musensohn · ↗Poet · Reimeschmied (leicht iron.) · ↗Spielmann · ↗Versemacher · Versschreiber  ●  ↗Barde  fig. · ↗Dichter  Hauptform · ↗Dichterling  abwertend · ↗Minnesänger  fig. · Verseschmied  ironisch
Oberbegriffe
Assoziationen

Verwendungsbeispiele
maschinell ausgesucht aus den DWDS-Korpora

Sie sei perfekt im Verseschmieden und auf den Mund soll sie auch nicht gefallen sein.
Süddeutsche Zeitung, 24.10.1994
Außerdem ist sie, was das Texten und Verseschmieden betrifft, durchaus nicht unerfahren.
Die Zeit, 04.05.1962, Nr. 18
Etlichen Erinnerungsstücken an die frühen Jahre zum Trotz lief die Verseschmiede nie Gefahr, zum Museum zu depravieren.
Die Welt, 16.05.2003
Goethe machte sich hier, beeindruckt vom 300 Meter tief fallenden Wasserstrahl, ans Verseschmieden.
Die Zeit, 30.09.2002, Nr. 39
Zur Kriegsführung gehörten Intrige, Giftmord, eine Verseschmiede für Spottlieder und die Meinungsführerschaft in Sachen Mode.
Der Tagesspiegel, 19.03.1997
Zitationshilfe
„Verseschmied“, bereitgestellt durch das Digitale Wörterbuch der deutschen Sprache, <https://www.dwds.de/wb/Verseschmied>, abgerufen am 15.11.2019.

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