Versinnbildlichung, die

GrammatikSubstantiv (Femininum) · Genitiv Singular: Versinnbildlichung · Nominativ Plural: Versinnbildlichungen
Aussprache
WorttrennungVer-sinn-bild-li-chung (computergeneriert)
Wortzerlegungversinnbildlichen-ung

Verwendungsbeispiele
maschinell ausgesucht aus den DWDS-Korpora

Für uns bleiben deutsche Autos die Versinnbildlichung von allem, was wir nicht bauen können und nie sein werden.
Süddeutsche Zeitung, 17.05.2000
Das Ende eines Stückes ist immer die Verherrlichung und Versinnbildlichung bescheidenen Dienens.
Walser, Robert: Jakob von Gunten, Zürich: Suhrkamp 1973 [1909], S. 105
Es überrascht nicht, dass die stärkste Versinnbildlichung des mystischen Moments im Liebesaugenblick zu finden ist.
Die Zeit, 22.03.2013, Nr. 12
Gottheit, die in Gestalt ihres Kultbildes im Tempel »wohnte«, ist eine rein geistige Versinnbildlichung des Überirdischen getreten.
o. A.: Lexikon der Kunst - S. In: Olbrich, Harald (Hg.), Lexikon der Kunst, Berlin: Directmedia Publ. 2001 [1994], S. 5937
Das Fürstenhaus stand als familienhaft-personales Zentrum über der Volksorganisation und wirkte als die Versinnbildlichung des geistig und gefühlsmäßig schwer faßbaren Staates.
Eschenburg, Theodor: Staat und Gesellschaft in Deutschland, Stuttgart: Schwab 1957 [1956], S. 150
Zitationshilfe
„Versinnbildlichung“, bereitgestellt durch das Digitale Wörterbuch der deutschen Sprache, <https://www.dwds.de/wb/Versinnbildlichung>, abgerufen am 19.10.2018.

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