Verträumtheit, die

GrammatikSubstantiv (Femininum)
Aussprache
WorttrennungVer-träumt-heit
Grundformverträumen

Typische Verbindungen
computergeneriert

lyrisch märchenhaft

Detailliertere Informationen bietet das DWDS-Wortprofil zu ›Verträumtheit‹.

Verwendungsbeispiele
maschinell ausgesucht aus den DWDS-Korpora

Seine plötzliche Popularität verdankte er auch einem Buch, allerdings hatte dessen Grundton nur wenig mit dichterischer Verträumtheit zu tun.
Süddeutsche Zeitung, 02.12.2000
Muck hat gar kein teuflisch gescheites Gesicht, dieser keinen trotzigen Knabenkopf und jener keine bedächtige Verträumtheit.
Tucholsky, Kurt: Bayreuth. In: Kurt Tucholsky, Werke - Briefe - Materialien, Berlin: Directmedia Publ. 2000 [1913]
Sehr überzeugend traf man die Ambivalenz zwischen gesanglicher Verträumtheit und perkussiver Dramatik, zwischen verspielt lustvollen und draufgängerischen Passagen.
Süddeutsche Zeitung, 15.10.2001
Eher waltet in diesem Roman sanfter Grusel bei Kaffeewassergebrodel und Bratäpfelduft, die übersichtliche Verträumtheit naiver Malerei, die uns zwar bezaubert, aber nirgends betroffen macht.
Die Zeit, 01.06.1973, Nr. 23
Wundervoll wechselte Heike Kretschmer die Tonfälle, von kindlicher Verträumtheit und Burschikosität zu Zweifeln und Selbstbewusstsein einer jungen Frau, eine schillernde Seelenstudie im Mädchenmärchengewand.
Die Welt, 06.03.2001
Zitationshilfe
„Verträumtheit“, bereitgestellt durch das Digitale Wörterbuch der deutschen Sprache, <https://www.dwds.de/wb/Verträumtheit>, abgerufen am 21.11.2019.

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