Vertrauensmissbrauch, der

GrammatikSubstantiv (Maskulinum)
Aussprache
WorttrennungVer-trau-ens-miss-brauch
WortzerlegungVertrauenMissbrauch
Ungültige SchreibungVertrauensmißbrauch
Rechtschreibregeln§ 2
Duden GWDS, 1999

Bedeutung

Missbrauch des Vertrauens, das jmd. zu jmdm. hat

Thesaurus

Synonymgruppe
Indiskretion · ↗Vertrauensbruch · Vertrauensmissbrauch

Typische Verbindungen
computergeneriert

Anklage Betrug Komplizenschaft Untreue Verdacht grob

Detailliertere Informationen bietet das DWDS-Wortprofil zu ›Vertrauensmissbrauch‹.

Verwendungsbeispiele
maschinell ausgesucht aus den DWDS-Korpora

Und jetzt, in dem erneuten Fall, habe er nicht einmal geharnischt gegen diesen schweren Vertrauensmissbrauch protestiert.
Süddeutsche Zeitung, 20.10.2000
So seien 15 Jahre der Hoffnung zu 15 Jahren eines Vertrauensmißbrauchs geworden.
Archiv der Gegenwart, 2001 [1961]
Damit ist die auf einen Vertrauensmißbrauch zurückgehende französische Erstpublikation des Jahres 1935 textkritisch richtiggestellt.
Jahresberichte für deutsche Geschichte, 1939, S. 294
Ende Juli wurde gegen ihn deshalb ein Verfahren wegen Missbrauchs von Gesellschaftsvermögen und Vertrauensmissbrauchs eingeleitet.
Die Welt, 09.08.2003
Sie starrt auf das Handy, ein paar Sekunden ist sie hin und her gerissen - schließlich ist das Schnüffeln in seinen Sachen ein Vertrauensmissbrauch.
Bild, 14.02.2001
Zitationshilfe
„Vertrauensmissbrauch“, bereitgestellt durch das Digitale Wörterbuch der deutschen Sprache, <https://www.dwds.de/wb/Vertrauensmissbrauch>, abgerufen am 20.05.2019.

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