Vervollkommnung, die

GrammatikSubstantiv (Femininum)
Aussprache
WorttrennungVer-voll-komm-nung (computergeneriert)
Wortzerlegungvervollkommnen-ung
Wortbildung mit ›Vervollkommnung‹ als Erstglied: ↗vervollkommnungsfähig
Duden GWDS, 1999

Bedeutungen

1.
das Vervollkommnen, Vervollkommnetwerden, Vervollkommnetsein
2.
etw., was eine Verbesserung, eine Vervollkommnung darstellt

Thesaurus

Synonymgruppe
Aufbesserung · ↗Aufwertung · ↗Besserung · ↗Läuterung · ↗Optimierung · ↗Verbesserung · ↗Verfeinerung · Vervollkommnung  ●  ↗Melioration  veraltet
Unterbegriffe
  • Ablauf- und Planungsforschung · ↗Unternehmensforschung · mathematische Entscheidungsvorbereitung
  • Pareto-Optimierung · Vektoroptimierung · mehrkriterielle Optimierung · multikriterielle Optimierung

Typische Verbindungen
computergeneriert

Arbeitsmethode Entfaltung Erweiterung Fertigkeit Festigung Humanität Kernwaffe Komplexprogramm Koordinierung Leitung Leitungssystem Menschengeschlecht Menschheit Planung Produktionsverhältnis Rüstung Staatsapparat Streben Vereinfachung Vertiefung Weiterentwicklung Wirtschaftsmechanismus Zusammenwirken ethisch fortschreitend qualitativ sittlich spirituell stetig technisch

Detailliertere Informationen bietet das DWDS-Wortprofil zu ›Vervollkommnung‹.

Verwendungsbeispiele
maschinell ausgesucht aus den DWDS-Korpora

Das sozialistische System sei nicht perfekt, sondern bedürfe der Vervollkommnung.
Archiv der Gegenwart, 2001 [1989]
Nicht die Deutschen beherrschen die selbstgeschaffenen Apparate zur Vervollkommnung des Lebens - die Apparate beherrschen die Deutschen.
Tucholsky, Kurt: Der Apparat. In: Kurt Tucholsky, Werke - Briefe - Materialien, Berlin: Directmedia Publ. 2000 [1918]
Letzteres verdankt seine Vervollkommnung vor allem der Schule von Tiberias um 900.
o. A.: K. In: Brockhaus-Riemann-Musiklexikon, Berlin: Directmedia Publ. 2000 [1989], S. 8853
Die Befriedung des Reiches regte eben nicht zur Vervollkommnung an.
Weber, Max: Die Wirtschaftsethik der Weltreligionen. In: Weber, Marianne (Hg.), Gesammelte Aufsätze zur Religionssoziologie, Bd. I, Tübingen: Mohr 1920 [1916-1919], S. 439
In der geistigen Vervollkommnung des menschlichen Wesens besteht alle Tugend.
Eisler, Rudolf: Wörterbuch der philosophischen Begriffe - T. In: Bertram, Mathias (Hg.) Geschichte der Philosophie, Berlin: Directmedia Publ. 2000 [1904], S. 28735
Zitationshilfe
„Vervollkommnung“, bereitgestellt durch das Digitale Wörterbuch der deutschen Sprache, <https://www.dwds.de/wb/Vervollkommnung>, abgerufen am 17.02.2019.

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