Verwendung, die

GrammatikSubstantiv (Femininum) · Genitiv Singular: Verwendung · Nominativ Plural: Verwendungen
Aussprache
WorttrennungVer-wen-dung (computergeneriert)
Wortzerlegungverwenden-ung
Wortbildung mit ›Verwendung‹ als Erstglied: ↗Verwendungsbeispiel · ↗Verwendungsbereich · ↗Verwendungsmöglichkeit · ↗Verwendungsvorschrift · ↗Verwendungszweck · ↗verwendungsfähig
 ·  mit ›Verwendung‹ als Letztglied: ↗Begriffsverwendung · ↗Gewinnverwendung · ↗Mittelverwendung · ↗Namensverwendung · ↗Sprachverwendung · ↗Zeitverwendung
eWDG, 1977

Bedeutungen

1.
Benutzung, Gebrauch, Anwendung
Beispiele:
die zweckmäßige, sinnvolle, rationelle, sparsame, regelmäßige Verwendung einer Sache
bei Verwendung dieses Materials ist Folgendes zu beachten …
etw. findet seine angemessene, passende Verwendung
keine Verwendung für etw. haben (= etw. nicht brauchen, benötigen)
2.
Einsatz
entsprechend der Bedeutung von verwenden (Lesart 2)
Beispiel:
du verdankst es seiner Verwendung (für dich) bei ihr, dass sie dir verziehen hat

Thesaurus

Synonymgruppe
Anwendung · ↗Benutzung · ↗Einsatz · ↗Ergreifung (von Maßnahmen) · ↗Gebrauch · ↗Inanspruchnahme · ↗Indienstnahme · ↗Nutzung · Verwendung
Unterbegriffe
Synonymgruppe
Ausnutzung · ↗Auswertung · ↗Nutzbarmachung · Verwendung · ↗Verwertung
Unterbegriffe
Synonymgruppe
Anwendung · ↗Einsatz · Verwendung  ●  ↗Applikation  fachspr.
Assoziationen

Typische Verbindungen
computergeneriert

Atomenergie Begriff Embryo Geld Gewährleistung Herkunft Herstellung Kennzeichen Kernenergie Material Stammzelle Steuergeld Symbol Uran anderweitig ausschließlich effizient finden friedlich häufig inflationär kontrollieren mißbräuchlich ordnungsgemäß sinnvoll sparsam untersagen verarbeiten verbieten zuführen

Detailliertere Informationen bietet das DWDS-Wortprofil zu ›Verwendung‹.

Verwendungsbeispiele
maschinell ausgesucht aus den DWDS-Korpora

Er rät daher, die Verwendung von gebrauchten Schuhen zu prüfen.
Die Zeit, 22.02.2010, Nr. 08
Bekannt wurde er eigentlich durch die Verwendung ungewöhnlicher Materialien in der Kunst.
Süddeutsche Zeitung, 01.09.2004
Damit ist auch die Frage nach der Verwendung neuer Texte verbunden.
Mezger, M.: Musik. In: Die Religion in Geschichte und Gegenwart, Berlin: Directmedia Publ. 2000 [1960], S. 12738
In der Verwendung der Zeichen herrscht einerseits eine gewisse Ökonomie.
Vetter, Walther: Alypios. In: Die Musik in Geschichte und Gegenwart, Berlin: Directmedia Publ. 2001 [1951], S. 22260
Die meisten seiner früheren Werke kommen uns heute veraltet vor, besonders in der Verwendung der Schrift.
Schalcher, Traugott: Die Reklame der Straße, Wien: C. Barth 1927, S. 59
Zitationshilfe
„Verwendung“, bereitgestellt durch das Digitale Wörterbuch der deutschen Sprache, <https://www.dwds.de/wb/Verwendung>, abgerufen am 21.03.2019.

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