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Verwirrung, die

Grammatik Substantiv (Femininum)
Aussprache 
Worttrennung Ver-wir-rung
Wortzerlegung verwirren-ung
Wortbildung  mit ›Verwirrung‹ als Letztglied: ↗Begriffsverwirrung · ↗Gefühlsverwirrung · ↗Sinnesverwirrung · ↗Sprachenverwirrung · ↗Sprachverwirrung
Etymologisches Wörterbuch (Wolfgang Pfeifer)

Etymologie

verwirren · Verwirrung · Verworrenheit · entwirren · Gewirr
verwirren Vb. ‘in Unordnung bringen, jmdn. unsicher machen, aus der Fassung bringen, irremachen’, reflexiv ‘in Unordnung geraten’, mhd. verwirren, verwürren ‘sich verwickeln, sich entzweien, in Kampf geraten’. Das schwache Verb übernimmt von stark flektierendem ahd. firwerran ‘beunruhigen, verwirren’ (um 1000), mhd. verwerren ‘in Verwirrung, Unordnung, Unruhe bringen, entzweien’ (literarisch bis ins 17. Jh. belegt) das zugehörige Part. Prät. verworren, das bis heute neben verwirrt erhalten bleibt. Zur Etymologie s. ↗wirr. Verwirrung f. ‘Unordnung, Durcheinander, Aufregung’ (15. Jh.). Verworrenheit f. (15. Jh.); vgl. mhd. verworrenkeit. entwirren Vb. ‘(ungeordnet Verschlungenes) auseinanderziehen, ordnend auflösen, die Unklarheit, Schwierigkeit einer Sache auflösen’ (16. Jh.); vgl. mhd. (stark) entwerren ‘in Ordnung bringen, entwirren’. Gewirr n. ‘Durcheinander, Wirrwarr’ (16. Jh.); vgl. mhd. gewerre m. n. ‘Zwietracht, Streit, Durcheinander’.

Thesaurus

Synonymgruppe
Oberbegriffe
Synonymgruppe
Ratlosigkeit · Verwirrung
Synonymgruppe
Desorientierung · ↗Irritation · Verwirrung  ●  Zinower  ugs.
Religion
Synonymgruppe
Realitätsverleugnung · ↗Verblendung · Verwirrung
Oberbegriffe

Typische Verbindungen zu ›Verwirrung‹

maschinell ausgesucht aus den DWDS-Korpora

Detailliertere Informationen bietet das DWDS-Wortprofil zu ›Verwirrung‹.

Verwendungsbeispiele für ›Verwirrung‹

maschinell ausgesucht aus den DWDS-Korpora

Ich habe es dann doch fertig gelesen, und es ließ mich mit einer großen Verwirrung zurück.
Die Welt, 18.09.1999
Weder noch - ein fehlendes "s" im Namen verursachte die Verwirrung.
Der Tagesspiegel, 05.01.1999
Für die Redaktion spricht die ungeheure geistige Verwirrung, die allenthalben herrscht - gegen sie spricht vieles.
Tucholsky, Kurt: An Fritz Tucholsky, 18.01.1931. In: ders., Kurt Tucholsky, Werke - Briefe - Materialien, Berlin: Directmedia Publ. 2000 [1931], S. 9821
Es ging eine große Sehnsucht durch die dunkle Verwirrung der Welt.
Thoma, Hans: Seeligkeit nach Wirrwahns Zeit, Jena: Diederichs 1918, S. 43
Daß die älteste Literatur titellos war, hat die Verwirrung vermehrt.
Meyer, Eduard: Geschichte des Altertums, Bd. III. In: Geschichte des Altertums, Berlin: Directmedia Publ. 2001 [1901], S. 23174
Zitationshilfe
„Verwirrung“, bereitgestellt durch das Digitale Wörterbuch der deutschen Sprache, <https://www.dwds.de/wb/Verwirrung>, abgerufen am 07.08.2020.

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