Vielschreiber, der

GrammatikSubstantiv (Maskulinum)
Aussprache
WorttrennungViel-schrei-ber
WortzerlegungvielSchreiber
Wortbildung mit ›Vielschreiber‹ als Grundform: ↗Vielschreiberei
eWDG, 1977

Bedeutung

umgangssprachlich, abwertend Schriftsteller, der viele Werke von geringem literarischem Wert verfasst

Thesaurus

Synonymgruppe
Vielschreiber  ●  ↗Schmierfink  derb · ↗Schreiberling  ugs., abwertend · ↗Skribent  geh., veraltet · Wortedrechsler  derb
Oberbegriffe
Assoziationen

Typische Verbindungen
computergeneriert

eignen manisch notorisch

Detailliertere Informationen bietet das DWDS-Wortprofil zu ›Vielschreiber‹.

Verwendungsbeispiele
maschinell ausgesucht aus den DWDS-Korpora

Der Vielschreiber hatte sich 35 Jahre lang vergeblich bemüht, sein eigenes Leben schriftlich festzuhalten.
Die Zeit, 30.09.2012 (online)
Diese Methode eignet sich in erster Linie für Vielschreiber, die ein charakteristisches Tippen auf der Tastatur entwickelt haben.
Die Welt, 19.09.2003
Vielschreiber der Zeit begnügten sich damit, Tänze primitivster Art zu verfassen.
Carner, Mosco: Walzer. In: Die Musik in Geschichte und Gegenwart, Berlin: Directmedia Publ. 2001 [1968], S. 14783
Die Vielleser rufen die Vielschreiber auf den Plan, Autoren, die es verstehen, fürs schnelle Lesen zu schreiben.
Safranski, Rüdiger: Friedrich Schiller, München Wien: Carl Hanser 2004, S. 436
Jemand kann die Tinte nicht halten: jemand wird leicht aggressiv und kann mit seiner Meinung nicht zurückhalten; er ist ein Vielschreiber.
Röhrich, Lutz: Tinte. In: Lexikon der sprichwörtlichen Redensarten [Elektronische Ressource], Berlin: Directmedia Publ. 2000 [1994], S. 24826
Zitationshilfe
„Vielschreiber“, bereitgestellt durch das Digitale Wörterbuch der deutschen Sprache, <https://www.dwds.de/wb/Vielschreiber>, abgerufen am 16.11.2019.

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