Vitalienbruder, der

GrammatikSubstantiv (Maskulinum) · Genitiv Singular: Vitalienbruders · Nominativ Plural: Vitalienbrüder · wird meist im Plural verwendet
WorttrennungVi-ta-li-en-bru-der (computergeneriert)
Duden GWDS, 1999

Bedeutung

historisch Freibeuter, Seeräuber in der Ost- und Nordsee im 14. und 15. Jahrhundert

Verwendungsbeispiele
maschinell ausgesucht aus den DWDS-Korpora

Die Vitalienbrüder raubten fette Hanse-Krämer aus, die Reichtümer brachten sie unters Volk für Frauen und Getränke.
Die Welt, 16.08.2005
Als sich die Vitalienbrüder in der Ostsee nicht mehr halten konnten, zogen sie in die Nordsee.
Lachs, Johannes u. Raif, Friedrich Karl: Rostock, VEB Hinstorff-Verlag 1968, S. 42
Wismar, das vom Handel mit Stockholm lebte, war daher auch ein Zentrum der Vitalienbrüder.
Bild, 31.03.2001
Wie wurden die Vitalienbrüder, deren Anführer Klaus Störtebeker war, auch genannt?
Der Tagesspiegel, 17.11.2002
Zu dem Komplex gehören auch die frühesten Berichte über den 1402 hingerichteten Seeräuber Störtebeker und seine berühmten Vitalienbrüder.
Die Zeit, 31.08.1984, Nr. 36
Zitationshilfe
„Vitalienbruder“, bereitgestellt durch das Digitale Wörterbuch der deutschen Sprache, <https://www.dwds.de/wb/Vitalienbruder>, abgerufen am 19.08.2019.

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