Voland, der

Grammatik Substantiv (Maskulinum)
Worttrennung Vo-land
Etymologisches Wörterbuch (Wolfgang Pfeifer)

Etymologie

Voland m. ‘Teufel, Unhold’, mhd. mnd. vālant, vōlant, nhd. auch Faland, Foland, Voland. Wohl hervorgegangen im Sinne von ‘Schreckender, Verführender’ aus der Partizipialform eines germ. Verbs, erhalten in anord. fæla ‘verscheuchen’, aengl. fælan ‘verführen’, wozu auch anord. fælinn ‘bange’, fāla ‘Trollweib, Hexe’ und außergerm. vielleicht aslaw. plachъ ‘wankend, zitternd, ängstlich’, plašiti ‘(er)schrecken’.

Verwendungsbeispiele für ›Voland‹

maschinell ausgesucht aus den DWDS-Korpora

Es gibt in „Der Meister und Margarita“ den teuflischen Voland.
Die Zeit, 29.04.1994, Nr. 18
Hatte der Dichter Hilbig, mit oder ohne Volands Hilfe, eine Sprache für diese Höllenlandschaft gefunden, was nun?
Süddeutsche Zeitung, 04.05.2002
Zitationshilfe
„Voland“, bereitgestellt durch das Digitale Wörterbuch der deutschen Sprache, <https://www.dwds.de/wb/Voland>, abgerufen am 20.01.2021.

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