Volksüberlieferung, die

GrammatikSubstantiv (Femininum)
Aussprache
WorttrennungVolks-über-lie-fe-rung
WortzerlegungVolkÜberlieferung
eWDG, 1977

Bedeutung

im werktätigen Volk lebendige Überlieferung
Beispiel:
Volksüberlieferungen sammeln, aufzeichnen

Verwendungsbeispiele
maschinell ausgesucht aus den DWDS-Korpora

Die systematische und literarisch unbearbeitete Aufzeichnung echter Volksüberlieferungen gilt seither als wissenschaftliches Ziel.
Surkau, H. W.: Märchen. In: Die Religion in Geschichte und Gegenwart, Berlin: Directmedia Publ. 2000 [1960], S. 24204
Andererseits war für die Entwicklung slowenischer Volksüberlieferung auch die politische Geschichte von nicht geringer Bedeutung.
Rihtman, Cvjetko u. a.: Jugoslawien. In: Blume, Friedrich (Hg.), Die Musik in Geschichte und Gegenwart, Berlin: Directmedia Publ. 2001 [1958], S. 45585
Der wissenschaftliche Anteil dieses Volkes an seinen Volksüberlieferungen ist seit den siebziger Jahren stark.
Jahresberichte für deutsche Geschichte, 1931, S. 166
Und er versucht ständig, die Wissenschaft, die sich mit Volksüberlieferungen befaßt, von der bloßen Sammlung und Beschreibung zur kritischen Analyse voranzutreiben.
Die Zeit, 18.05.1984, Nr. 21
Als echtes Heimatbuch führt es manch verzerrte Volksüberlieferung quellenmäßig auf ihren geschichtlichen Bestand zurück.
Jahresberichte für deutsche Geschichte, 1939, S. 452
Zitationshilfe
„Volksüberlieferung“, bereitgestellt durch das Digitale Wörterbuch der deutschen Sprache, <https://www.dwds.de/wb/Volksüberlieferung>, abgerufen am 22.10.2019.

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