Volksauflauf

GrammatikSubstantiv
WorttrennungVolks-auf-lauf
WortzerlegungVolkAuflauf
eWDG, 1977

Bedeutung

zusammengelaufene Menge von Menschen
Beispiel:
es kam zu einem, gab einen (riesigen) Volksauflauf

Verwendungsbeispiele
maschinell ausgesucht aus den DWDS-Korpora

Er vertreibt den Volksauflauf und postiert sich neben uns, bis wir einsteigen und fahren.
Die Zeit, 24.06.1954, Nr. 25
Er wollte keine »große Oper« mit Göttern, Königen und Volksaufläufen.
Nick, Edmund: Wolf. In: Die Musik in Geschichte und Gegenwart, Berlin: Directmedia Publ. 2001 [1968], S. 19855
Von dort wird alles auf einer Leinwand ohne Ton nach außen übertragen, sehr zum Amüsement des Volksauflaufs.
Der Tagesspiegel, 06.02.1999
Wenn er mit der U-Bahn ins Training fährt, gibt es stets einen Volksauflauf, weshalb er sich ins Auto setzt und durch den Tokioter Dauerstau quält.
Süddeutsche Zeitung, 13.12.2004
Eine futuristische Radierung von Josef Eberz im Schaufenster der Galerie Goltz in München führt zu einem Volksauflauf, da sie als pornographisch empfunden wird.
o. A.: 1920. In: Overresch, Manfred u. Saal, Friedrich Wilhelm (Hgg.) Deutsche Geschichte von Tag zu Tag 1918-1949, Berlin: Directmedia Publ. 2000 [1982], S. 663
Zitationshilfe
„Volksauflauf“, bereitgestellt durch das Digitale Wörterbuch der deutschen Sprache, <https://www.dwds.de/wb/Volksauflauf>, abgerufen am 16.10.2019.

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