Volksballade, die

GrammatikSubstantiv (Femininum)
Aussprache
WorttrennungVolks-bal-la-de
eWDG, 1977

Bedeutung

volkstümliche, im werktätigen Volk überlieferte Ballade
Beispiel:
am Ausgang des Mittelalters entstanden viele Volksballaden

Verwendungsbeispiele
maschinell ausgesucht aus den DWDS-Korpora

Das Interesse der Forscher und Sammler von Volksballaden richtete sich zunächst fast ausschließlich auf die Texte.
Kahl, Willi u. Mies, Otto Heinrich: Ballade. In: Die Musik in Geschichte und Gegenwart, Berlin: Directmedia Publ. 2001 [1951], S. 8355
Die erotische Bedeutung der Hasel erklärt auch ihre Funktion als warnender Baum in der Volksballade.
Röhrich, Lutz: Hasel. In: Lexikon der sprichwörtlichen Redensarten [Elektronische Ressource], Berlin: Directmedia Publ. 2000 [1994], S. 25989
In Südosteuropa entstanden auf diese Weise großartige Volksballaden, die davon erzählen, wie des Maurermeisters Weib geopfert wird, damit der Bau vollendet werden kann.
Eliade, M.: Bauopfer. In: Die Religion in Geschichte und Gegenwart, Berlin: Directmedia Publ. 2000 [1957], S. 18995
Das ist der Titel einer dänischen Volksballade, von Herder übersetzt, von Goethe verwandelt.
Die Zeit, 04.12.1992, Nr. 50
Zitationshilfe
„Volksballade“, bereitgestellt durch das Digitale Wörterbuch der deutschen Sprache, <https://www.dwds.de/wb/Volksballade>, abgerufen am 18.10.2019.

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