Volksbeauftragte, die oder der

GrammatikSubstantiv (Femininum, Maskulinum) · Genitiv Singular: Volksbeauftragten · Nominativ Plural: Volksbeauftragte(n)
Mit Pluralendung -n wird das Wort in der schwachen Flexion (bestimmter Artikel) und der gemischten Flexion (Indefinitpronomen, Possessivpronomen) gebildet, z. B. die, keine Volksbeauftragten, in der starken Flexion ist die Endung unmarkiert, z. B. zwei, einige Volksbeauftragte.
WorttrennungVolks-be-auf-trag-te
WortzerlegungVolkBeauftragte
eWDG, 1967

Bedeutung

historisch

Verwendungsbeispiele
maschinell ausgesucht aus den DWDS-Korpora

Sie versteht sich mit ihren Veränderungswünschen eben immer noch als wahre Volksbeauftragte.
o. A.: ÜBER DIE UNFÄhiGKEIT DER LINKEN, EINEN ERFOLGREICHEN NATIONALISMUS ZU KRITISIEREN. In: Marxistische Zeit- und Streitschrift 1980-1991, München: Gegenstandpunkt Verl. 1998 [1990]
Die Volksbeauftragten sind bemüht, Spannungen mit dem Vollzugsrat zu vermeiden.
o. A.: 1918. In: Overresch, Manfred u. Saal, Friedrich Wilhelm (Hgg.) Deutsche Geschichte von Tag zu Tag 1918-1949, Berlin: Directmedia Publ. 2000 [1982], S. 123
Für kurze Zeit kam es im Rat der Volksbeauftragten zur Zusammenarbeit zwischen den beiden sozialdemokratischen Parteien.
Die Zeit, 08.11.1974, Nr. 46
Hier sind aber auch etliche Stücke, insbesondere die von allen Volksbeauftragten unterzeichneten aufgenommen, die Ebert wohl unterschrieben aber nicht verfaßt hatte.
Jahresberichte für deutsche Geschichte, 1928, S. 402
Nach dem verlorenen Krieg verband sich der politisch realistisch denkende Groener mit den neuen sozialdemokratischen Volksbeauftragten.
Der Tagesspiegel, 08.05.2004
Zitationshilfe
„Volksbeauftragte“, bereitgestellt durch das Digitale Wörterbuch der deutschen Sprache, <https://www.dwds.de/wb/Volksbeauftragte>, abgerufen am 20.10.2019.

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