Volksbewaffnung, die

GrammatikSubstantiv (Femininum)
Aussprache
WorttrennungVolks-be-waff-nung
WortzerlegungVolkBewaffnung
eWDG, 1977

Bedeutung

DDR Bewaffnung des werktätigen Volkes, der revolutionären Volksmassen
Beispiel:
[der Rat der Kommune] löste das reaktionäre stehende Heer auf und führte die allgemeine Volksbewaffnung ein [Gesch. d. dt. Arbeiterbewegung3,11]

Typische Verbindungen
computergeneriert

allgemein

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Verwendungsbeispiele
maschinell ausgesucht aus den DWDS-Korpora

Die Anläufe zu Volksbewaffnung, die in den Jahren der höchsten Kampfesglut gemacht und zuweilen wieder aufgenommen wurden, hatten nur vorübergehenden Erfolg.
Delbrück, Hans: Geschichte der Kriegskunst im Rahmen der politischen Geschichte - Dritter Teil: Das Mittelalter, Berlin: Directmedia Publ. 2002 [1923], S. 24333
Sieben Millionen Offiziere und Soldaten der Armee dienen als Kern dieser „allgemeinen Volksbewaffnung“.
Die Zeit, 20.11.1958, Nr. 47
Die Wehrpflicht war 1813 der Durchbruch vom obrigkeitsstaatlichen Söldnerheer zur Volksbewaffnung und vollzog sich auf dem ideologischen Fundament der französischen Okkupation wenig volksverbundener deutscher Kleinfürstentümer.
Süddeutsche Zeitung, 13.03.1998
Stein, Gneisenau und Scharnhorst suchten den König für eine Allianz mit Habsburg, für die Volksbewaffnung und einen Aufstand gegen Napoleon zu gewinnen.
Die Zeit, 22.12.2008, Nr. 51
Um möglicher Tyrannei zu trotzen, sei eine allgemeine Volksbewaffnung vonnöten.
Der Spiegel, 09.10.1989
Zitationshilfe
„Volksbewaffnung“, bereitgestellt durch das Digitale Wörterbuch der deutschen Sprache, <https://www.dwds.de/wb/Volksbewaffnung>, abgerufen am 16.10.2019.

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