Volksbrauch, der

GrammatikSubstantiv (Maskulinum)
Aussprache
WorttrennungVolks-brauch (computergeneriert)
WortzerlegungVolkBrauch
eWDG, 1977

Bedeutung

volkstümliche, im werktätigen Volke (einer bestimmten Landschaft) überlieferte Sitte
Beispiele:
ein alter, weitverbreiteter, heute kaum noch gepflegter Volksbrauch
zu Ostern bemalte Eier zu verschenken, ist ein schöner Volksbrauch

Verwendungsbeispiele
maschinell ausgesucht aus den DWDS-Korpora

Der Volksbrauch war der medizinischen Wissenschaft wieder einmal weit voraus.
Die Zeit, 19.11.1982, Nr. 47
Parken sollte man seinen PKW auch nicht, vor allem nicht Anfang Mai, denn da gibt es den hauptstädtischen Volksbrauch, abgestellte Autos anzuzünden.
Süddeutsche Zeitung, 03.05.2003
Im katholischen Raum rankten sich auch um dieses alte Herren-Fest viele Volksbräuche.
o. A. [H. B.]: Himmelfahrt Christi. In: Aktuelles Lexikon 1974-2000, München: DIZ 2000 [1978]
Auch auf das Recht, die staatlichen Einrichtungen, Hausbau und Volksbräuche geht P. ein, obschon minder ausführlich.
Jahresberichte für deutsche Geschichte, 1939, S. 335
Erstmals nach dem Krieg sind in der amerikanischen Zone wieder die alten Volksbräuche des Nikolaussingens zugelassen.
o. A.: 1948. In: Overresch, Manfred u. Saal, Friedrich Wilhelm (Hgg.) Deutsche Geschichte von Tag zu Tag 1918-1949, Berlin: Directmedia Publ. 2000 [1986], S. 19990
Zitationshilfe
„Volksbrauch“, bereitgestellt durch das Digitale Wörterbuch der deutschen Sprache, <https://www.dwds.de/wb/Volksbrauch>, abgerufen am 19.10.2019.

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