Volksbuch, das

GrammatikSubstantiv (Neutrum)
Aussprache
WorttrennungVolks-buch
WortzerlegungVolkBuch
eWDG, 1977

Bedeutung

im 15. und 16. Jahrhundert entstandene, mittelalterliche oder zeitgenössische Stoffe wiedergebende Prosaerzählung, die durch den Druck sehr große Verbreitung fand
Beispiele:
viele höfische Ritterromane wurden in Volksbüchern nacherzählt
das Volksbuch vom Doktor Faust

Typische Verbindungen
computergeneriert

Bearbeitung Doktor Herzog beliebt echt naturwissenschaftlich wahr

Detailliertere Informationen bietet das DWDS-Wortprofil zu ›Volksbuch‹.

Verwendungsbeispiele
maschinell ausgesucht aus den DWDS-Korpora

So bleibt, fürchte ich, was ein Volksbuch hätte werden müssen, Literatur.
Die Zeit, 15.11.1974, Nr. 47
Sie wurde zwar nicht zum Volksbuch, doch brachte sie wie keine andere des Klassikers Schriften unters Volk.
Süddeutsche Zeitung, 02.05.2001
Die von ihm verfaßte H. der Genoveva findet als Volksbuch Verbreitung.
o. A.: Lexikon der Kunst - H. In: Olbrich, Harald (Hg.), Lexikon der Kunst, Berlin: Directmedia Publ. 2001 [1991], S. 16744
Wir brauchen mal ein richtiges Volksbuch über den Bolschewismus, das soll er schreiben.
Reger, Erik [d.i. Dannenberger, Hermann]: Union der festen Hand, Kronberg/Ts.: Scriptor 1976 [1931], S. 605
Das Büchlein ist auch in seiner Absicht nur ein Volksbuch für weitere Kreise.
Jahresberichte für deutsche Geschichte, 1928, S. 270
Zitationshilfe
„Volksbuch“, bereitgestellt durch das Digitale Wörterbuch der deutschen Sprache, <https://www.dwds.de/wb/Volksbuch>, abgerufen am 14.12.2019.

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