Volksbuchhandel, der

GrammatikSubstantiv (Maskulinum)
Aussprache
WorttrennungVolks-buch-han-del
WortzerlegungVolkBuchhandel
eWDG, 1977

Bedeutung

DDR volkseigener Sektor des Buchhandels
Beispiel:
dieser Titel ist über den Volksbuchhandel zu beziehen

Verwendungsbeispiele
maschinell ausgesucht aus den DWDS-Korpora

An manchen Orten hat ein regelrechter Kleinkrieg zwischen dem Volksbuchhandel und den verbliebenen privaten Buchhandlungen stattgefunden.
Die Zeit, 26.02.1990, Nr. 09
Außerdem gab es etwa 800 kleinere private Buchhandlungen, die größtenteils durch Kommissionshandelsverträge an den Volksbuchhandel gebunden waren.
Tippach-Schneider, Sabine: Das große Lexikon der DDR-Werbung, Berlin: Schwarzkopf & Schwarzkopf 2002, S. 360
Hier hatte eine Investorengruppe mit dem Kapital von Thurn und Taxis bald nach der Wende den gesamten Volksbuchhandel aufgekauft, 57 Läden.
Die Zeit, 09.10.1992, Nr. 42
Der Volksbuchhandel konnte auf niedrige, stark subventionierte Buchpreise ebenso wie bevorzugte Belieferung vertrauen und verzehnfachte in den Jahren 1950 bis 1960 seinen Umsatz.
Wittmann, Reinhard: Geschichte des deutschen Buchhandels. In: Lehmstedt, Mark (Hg.) Geschichte des deutschen Buchwesens, Berlin: Directmedia Publ. 2000 [1991], S. 7772
Zitationshilfe
„Volksbuchhandel“, bereitgestellt durch das Digitale Wörterbuch der deutschen Sprache, <https://www.dwds.de/wb/Volksbuchhandel>, abgerufen am 12.12.2019.

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