Volksbuchhandlung, die

GrammatikSubstantiv (Femininum)
Aussprache
WorttrennungVolks-buch-hand-lung
eWDG, 1977

Bedeutung

DDR zum volkseigenen Sektor gehörende Buchhandlung

Verwendungsbeispiele
maschinell ausgesucht aus den DWDS-Korpora

In der ehemaligen Volksbuchhandlung in Berlin herrscht hingegen heile Welt.
Die Zeit, 25.11.2013, Nr. 47
Neben den rund 700 Volksbuchhandlungen gibt es noch mehr als 300 private Buchhandlungen.
Der Spiegel, 19.02.1990
Wir schlendern an vielen kleinen Läden entlang und statten, natürlich, der Volksbuchhandlung einen Besuch ab.
Ketman, Per u. Wissmach, Andreas: DDR - ein Reisebuch in den Alltag, Reinbek bei Hamburg: Rowohlt 1986, S. 249
Da Ihr mit der Volksbuchhandlung infolge des Druckes in Abrechnung steht, so kann also aller Schriftenbezug ihrerseits davon abgeschrieben werden.
Bebel, August: Aus meinem Leben. In: Simons, Oliver (Hg.) Deutsche Autobiographien 1690-1930, Berlin: Directmedia Publ. 2004 [1910], S. 7968
Im Oktober 1909 schied ich aus der Volksbuchhandlung und im Oktober 1914 wollte ich Schluß machen.
Altenberg, Peter: Mein Lebensabend, Mein Leben. In: Simons, Oliver (Hg.) Deutsche Autobiographien 1690-1930, Berlin: Directmedia Publ. 2004 [1919], S. 6298
Zitationshilfe
„Volksbuchhandlung“, bereitgestellt durch das Digitale Wörterbuch der deutschen Sprache, <https://www.dwds.de/wb/Volksbuchhandlung>, abgerufen am 22.10.2019.

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