Volkseinheit, die

GrammatikSubstantiv (Femininum)
Aussprache
WorttrennungVolks-ein-heit (computergeneriert)
WortzerlegungVolkEinheit
eWDG, 1977

Bedeutung

DDR Verbundenheit, Geschlossenheit aller fortschrittlichen Schichten der Bevölkerung zur Erreichung eines bestimmten (nationalen) Ziels
Beispiel:
die Schaffung einer Volkseinheit gegen koloniale Unterdrückung, faschistische Diktatur

Verwendungsbeispiele
maschinell ausgesucht aus den DWDS-Korpora

Die Regierung verkörpert nämlich die Verantwortung für die Volkseinheit allein dadurch, daß sie das vereinigte Volk regieren darf.
o. A.: VOM NUTZEN DER DEMOKRATIE UND IHRER LÜGEN FÜR DIE NATION. In: Marxistische Zeit- und Streitschrift 1980-1991, München: Gegenstandpunkt Verl. 1998 [1990]
Die ARGK wurde zur "Volksverteidigungsmacht", aus der ERNK wurden "Demokratische Volkseinheiten".
Süddeutsche Zeitung, 11.02.2000
Auch damals ging es, neben Freiheit und Volkseinheit, um Teilhabe am Wohlstand.
Die Welt, 25.08.2004
Seit der Machtübernahme durch die Volkseinheit seien die Kupferminen nationalisiert, aber gleichzeitig auch die Produktion teilweise desorganisiert worden.
Archiv der Gegenwart, 2001 [1971]
Die bestehenden Religionsgemeinschaften haben sich der Volkseinheit unterzuordnen, ihre dogmatischen Unterschiede zurückzustellen und ihr Daseinsrecht durch ihren Dienst am Volk zu erweisen.
Hutten, K.: Deutschgläubige Bewegungen. In: Die Religion in Geschichte und Gegenwart, Berlin: Directmedia Publ. 2000 [1958], S. 18005
Zitationshilfe
„Volkseinheit“, bereitgestellt durch das Digitale Wörterbuch der deutschen Sprache, <https://www.dwds.de/wb/Volkseinheit>, abgerufen am 14.10.2019.

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