Volksempfinden, das

GrammatikSubstantiv (Neutrum)
WorttrennungVolks-emp-fin-den
WortzerlegungVolkEmpfinden
Duden GWDS, 1999

Bedeutung

Empfinden des Volkes, des normalen, durchschnittlichen Menschen (eines Volkes)

Typische Verbindungen
computergeneriert

Anwalt Appell Ausdruck Begriff Zentralorgan appellieren berufen dumpf entsprechen gesund mobilisieren sogenannt ungesund

Detailliertere Informationen bietet das DWDS-Wortprofil zu ›Volksempfinden‹.

Verwendungsbeispiele
maschinell ausgesucht aus den DWDS-Korpora

Nein, es sind unsere schlimmen Erfahrungen mit dem "gesunden Volksempfinden".
Bild, 07.09.2000
Nicht versagt hat nur das gesunde Volksempfinden der deutschen Politik.
konkret, 1995
Das gleiche Gesetz verbietet die Anwendung der Analogie oder angeblich gesunden Volksempfindens.
o. A.: Zweihundertzehnter Tag. Freitag, 23. August 1946. In: Der Nürnberger Prozeß, Berlin: Directmedia Publ. 1999 [1946], S. 31930
Die Veröffentlichung von Ratten, insbesondere von Wanderratten, gefährdet die Sicherheit, widerspricht dem hygienischen Vorsorgebedürfnis und verletzt das gesunde Volksempfinden.
Grass, Günter: Die Rättin, Darmstadt: Luchterhand 1986, S. 39
Durch die Zerstörung von Klöstern, Kirchen, Moscheen und Synagogen sowie durch die Plünderung ihres Eigentums verhöhnten die Hitler-Eindringlinge in sadistischer Weise das religiöse Volksempfinden.
o. A.: Vierundsechzigster Tag. Donnerstag, 21. Februar 1946. In: Der Nürnberger Prozeß, Berlin: Directmedia Publ. 1999 [1946], S. 2374
Zitationshilfe
„Volksempfinden“, bereitgestellt durch das Digitale Wörterbuch der deutschen Sprache, <https://www.dwds.de/wb/Volksempfinden>, abgerufen am 19.10.2019.

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