Volksgut, das

GrammatikSubstantiv (Neutrum)
Aussprache
WorttrennungVolks-gut (computergeneriert)
WortzerlegungVolkGut1
eWDG, 1977

Bedeutung

DDR volkseigenes Gut
Beispiel:
er arbeitet in einem Volksgut, ist Direktor eines Volksgutes

Typische Verbindungen
computergeneriert

echt musikalisch wertvoll

Detailliertere Informationen bietet das DWDS-Wortprofil zu ›Volksgut‹.

Verwendungsbeispiele
maschinell ausgesucht aus den DWDS-Korpora

Dabei sammelte er all das östliche Volksgut, das er später einmal in den Maghrebinischen Geschichten verarbeiten sollte.
Süddeutsche Zeitung, 24.02.1998
Das gehört seit dem Dritten Reich zum inneren Volksgut des deutschen Bürgers.
Die Zeit, 10.02.1992, Nr. 06
Ich bemühe mich Tag und Nacht, das Volksgut zu erhalten, und Sie werfen es mutwillig aus dem Fenster.
o. A.: Einhundertzweiundzwanzigster Tag. Montag, 6. Mai 1946. In: Der Nürnberger Prozeß, Berlin: Directmedia Publ. 1999 [1946], S. 19651
Die Beschäftigung mit dem Volksgut spiegelt sich in seinem sonstigen Schaffen ebenfalls wider, gerade in Werken der letzten Zeit.
Ehinger, Hans: Beck. In: Die Musik in Geschichte und Gegenwart, Berlin: Directmedia Publ. 2001 [1951], S. 21169
Er tritt besonders hervor in den Klagen über den "Untergang alten Volksgutes".
Scheidt, Walter: Kulturbiologie, Jena: Fischer 1930, S. 58
Zitationshilfe
„Volksgut“, bereitgestellt durch das Digitale Wörterbuch der deutschen Sprache, <https://www.dwds.de/wb/Volksgut>, abgerufen am 20.10.2019.

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