Volkskunde, die

GrammatikSubstantiv (Femininum)
Aussprache
WorttrennungVolks-kun-de
WortzerlegungVolk-kunde
Wortbildung mit ›Volkskunde‹ als Erstglied: ↗Volkskundler · ↗volkskundlich
eWDG, 1977

Bedeutung

Wissenschaft, die Lebensweise und Kultur des werktätigen Volkes und deren historische Entwicklung erforscht

Typische Verbindungen
computergeneriert

Archäologie Beitrag Einzellandschaft Ethnologie Germanistik Kulturgeschichte Kunstgeschichte Literatur Literaturgeschichte Psychologie Soziologie Universität Volkskunde Vorgeschichte Völkerkunde Wissenschaft Zeitschrift berücksichtigen religiös studieren

Detailliertere Informationen bietet das DWDS-Wortprofil zu ›Volkskunde‹.

Verwendungsbeispiele
maschinell ausgesucht aus den DWDS-Korpora

Die Lehre vom "gesunkenen Kulturgut" ist mit der historischen Arbeitsweise der Volkskunde gewonnen worden.
Scheidt, Walter: Kulturbiologie, Jena: Fischer 1930, S. 61
Die soziologische Strömung sei in der Volkskunde derzeit viel zu dominant, sagt sie.
Die Zeit, 18.08.2006, Nr. 34
An den meisten Universitäten geht es Fächern wie der Volkskunde an den Kragen.
Süddeutsche Zeitung, 05.03.2002
F. bezeichnet in den einzelnen Ländern nicht immer den gesamten Forschungsbereich der Volkskunde, oft nur die mündlich tradierten Überlieferungsformen, vor allem die Erzählforschung.
o. A.: F. In: Brockhaus-Riemann-Musiklexikon, Berlin: Directmedia Publ. 2000 [1989], S. 3449
Volkskunde und Vorgeschichte arbeiten besonders glückhaft in der Hausforschung Hand in Hand.
Jahresberichte für deutsche Geschichte, 1939, S. 375
Zitationshilfe
„Volkskunde“, bereitgestellt durch das Digitale Wörterbuch der deutschen Sprache, <https://www.dwds.de/wb/Volkskunde>, abgerufen am 19.10.2019.

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