Volksmacht, die

GrammatikSubstantiv (Femininum)
Aussprache
WorttrennungVolks-macht
WortzerlegungVolkMacht
eWDG, 1977

Bedeutung

DDR vom werktätigen Volk unter Führung der Arbeiterklasse ausgeübte staatliche Macht
Beispiele:
eine starke demokratische, revolutionäre Volksmacht
die Volksmacht errichten
die Entstehung, politischen Grundlagen der Volksmacht

Typische Verbindungen
computergeneriert

Errichtung Nationalversammlung Organ

Detailliertere Informationen bietet das DWDS-Wortprofil zu ›Volksmacht‹.

Verwendungsbeispiele
maschinell ausgesucht aus den DWDS-Korpora

Ein halbes Jahr später zeigte sich dann in der DDR die wirkliche Volksmacht.
Die Welt, 05.10.2000
Und die sei so mächtig, die Volksmacht nämlich, sagten die Beamten, für Reinheit auch in den Köpfen ihrer Bürger sorgen zu können.
Fries, Fritz Rudolf: Der Weg nach Oobliadooh, Frankfurt a. M.: Suhrkamp 1966, S. 178
Unsere Ölvorkommen, die von den ausländischen Trusts ungeheuerlich ausgebeutet wurden, machten in den Jahren der Volksmacht eine besondere Entwicklung durch.
Archiv der Gegenwart, 2001 [1953]
Die Volksmacht wird sich unter Anwerbung weitgefaßter politischer Kräfte darum bemühen, eine Regierung der nationalen Einheit zu bilden.
o. A.: DIE SOWJETUNION WILL DEN KRIEG BEENDEN - DER WESTEN GESTATTET ES NICHT. In: Marxistische Zeit- und Streitschrift 1980-1991, München: Gegenstandpunkt Verl. 1998 [1987]
Wie ein Vormund sich am Vermögen seines Mündels nicht bereichern darf, darf der gewählte Treuhänder der Volksmacht niemals in die eigene Tasche wirtschaften.
Der Spiegel, 09.06.1997
Zitationshilfe
„Volksmacht“, bereitgestellt durch das Digitale Wörterbuch der deutschen Sprache, <https://www.dwds.de/wb/Volksmacht>, abgerufen am 22.10.2019.

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