Volksmedizin, die

GrammatikSubstantiv (Femininum)
Aussprache
WorttrennungVolks-me-di-zin (computergeneriert)
WortzerlegungVolkMedizin
eWDG, 1977

Bedeutung

teils auf überlieferten Erfahrungen, teils auf Aberglauben beruhende Methoden der Behandlung von Krankheiten
Beispiel:
die Anwendung bestimmter Kräuter in der Volksmedizin

Thesaurus

Synonymgruppe
Volksheilkunde · Volksmedizin · traditionelle Medizin
Oberbegriffe

Typische Verbindungen
computergeneriert

chinesisch

Detailliertere Informationen bietet das DWDS-Wortprofil zu ›Volksmedizin‹.

Verwendungsbeispiele
maschinell ausgesucht aus den DWDS-Korpora

Wie so oft in der alten Volksmedizin versprach man sich auch von der Farbe eine günstige Wirkung.
Der Tagesspiegel, 27.07.2002
In der eigentlichen Volksmedizin haben sie sich freilich unentwegt erhalten.
Die Landfrau, 26.09.1925
Auch in der Volksmedizin hat der Granatapfel einen hohen Status.
Süddeutsche Zeitung, 06.03.2001
Theurgie aber ist Klarheit, ist dem "großen stillen Leuchten" viel näher als den "Nebeln" der primitiven Volksmedizin.
Buchinger, Otto: Das Heilfasten und seine Hilfsmethoden als biologischer Weg, Stuttgart: Hippokrates-Verl. 1982 [1935], S. 120
Zu diesem Zweck sind in der Volksmedizin das Abkochen von Birkenblättern, Zinnkraut, Rosmarin oder Haferstroh als gute harntreibende Teemischungen bekannt.
Hasler, Ulrich E.: Eubiotik, Heidelberg: Haug 1967, S. 87
Zitationshilfe
„Volksmedizin“, bereitgestellt durch das Digitale Wörterbuch der deutschen Sprache, <https://www.dwds.de/wb/Volksmedizin>, abgerufen am 20.10.2019.

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