Volksschauspiel

WorttrennungVolks-schau-spiel
Duden GWDS, 1999

Bedeutung

volkstümliches Stück, das von Laien (verfasst und) mit einem zum Teil großen Aufwand an Personen und Ausstattung aufgeführt wird

Typische Verbindungen
computergeneriert

Sommerakademie bairisch

Detailliertere Informationen bietet das DWDS-Wortprofil zu ›Volksschauspiel‹.

Verwendungsbeispiele
maschinell ausgesucht aus den DWDS-Korpora

Dort wird das höllische Spektakel am Montag wieder als großes Volksschauspiel inszeniert, während der Brauch in vielen kleinen Dörfern im kleineren Rahmen gepflegt wird.
Süddeutsche Zeitung, 08.11.2003
Gnade für das feuerspeiende Ungeheuer gibt es beim ältesten Volksschauspiel Deutschlands nicht.
Süddeutsche Zeitung, 05.08.1999
Großen Anteil hatten sie an den Volksschauspielen, wie sie überall im Lande gegeben wurden, in Basel zwischen 1532 und 1571 mindestens sieben.
Ehinger, Hans: Basel. In: Die Musik in Geschichte und Gegenwart, Berlin: Directmedia Publ. 2001 [1951], S. 20794
Durch spätere Schuldramen und Volksschauspiele über den reichen Prasser und den armen Lazarus wurden die alten Vorstellungen von Abrahams Schoß weit verbreitet.
Röhrich, Lutz: Abraham. In: Lexikon der sprichwörtlichen Redensarten [Elektronische Ressource], Berlin: Directmedia Publ. 2000 [1994], S. 173
Die Eröffnungsvorstellung war das rührende, echt märkische Volksschauspiel »Lenore« von Holtei.
Wohlmuth, Alois: Ein Schauspielerleben, Ungeschminkte Selbstschilderungen von Alois Wohlmuth. In: Simons, Oliver (Hg.) Deutsche Autobiographien 1690-1930, Berlin: Directmedia Publ. 2004 [1928], S. 1324
Zitationshilfe
„Volksschauspiel“, bereitgestellt durch das Digitale Wörterbuch der deutschen Sprache, <https://www.dwds.de/wb/Volksschauspiel>, abgerufen am 15.12.2019.

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