Volkstribun, der

GrammatikSubstantiv (Maskulinum)
Aussprache
WorttrennungVolks-tri-bun (computergeneriert)
WortzerlegungVolkTribun
eWDG, 1977

Bedeutung

historisch von der römischen Volksversammlung gewählter, unverletzlicher Beamter, der das Volk vor Übergriffen der Patrizier schützen sollte, Tribun

Typische Verbindungen
computergeneriert

Aufstieg Charisma Erneuerungsbewegung Intellektuelle Konsul Rolle Ruf Staatsmann Talent Zeug antieuropäisch charismatisch eignen einstig freiheitlich liberal mitreißend nationalistisch oppositionell populistisch populär römisch schillernd selbsternannt taugen

Detailliertere Informationen bietet das DWDS-Wortprofil zu ›Volkstribun‹.

Verwendungsbeispiele
maschinell ausgesucht aus den DWDS-Korpora

Da wächst eher ein christdemokratischer Rau heran, allerdings ohne dessen Talent zum Volkstribun.
Die Zeit, 04.10.2010, Nr. 40
Damit verwirke er das Recht, noch weiter Volkstribun zu sein.
Heuß, Alfred: Das Zeitalter der Revolution. In: Propyläen Weltgeschichte, Berlin: Directmedia Publ. 2000 [1963], S. 9007
Er gab den oft witzigen, manchmal vor Wut schäumenden, fast immer provozierenden Volkstribunen.
Die Welt, 03.09.2004
Vielleicht hat auch ein Volkstribun bisweilen Lust, ein Bierchen zu trinken.
Schröter, Heinz: Ich, der Rentnerkönig, Genf: Ariston 1985, S. 84
Nun schwört Adriano dem Volkstribun Rache für den Tod seines Vaters.
Fath, Rolf: Werke - R. In: Reclams Opernlexikon, Berlin: Directmedia Publ. 2001 [1998], S. 24455
Zitationshilfe
„Volkstribun“, bereitgestellt durch das Digitale Wörterbuch der deutschen Sprache, <https://www.dwds.de/wb/Volkstribun>, abgerufen am 22.10.2019.

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