Volksvermögen, das

Grammatik Substantiv (Neutrum)
Aussprache 
Worttrennung Volks-ver-mö-gen
eWDG, 1977

Bedeutung

Gesamtheit der durch Arbeit geschaffenen materiellen Güter, die Teil des Reichtums einer Nation sind
Beispiel:
[die Volksvertretungen] tragen die Verantwortung für die rationelle Nutzung aller Werte des Volksvermögens [ Verfassung DDR33]

Typische Verbindungen zu ›Volksvermögen‹

maschinell ausgesucht aus den DWDS-Korpora

Detailliertere Informationen bietet das DWDS-Wortprofil zu ›Volksvermögen‹.

Verwendungsbeispiele für ›Volksvermögen‹

maschinell ausgesucht aus den DWDS-Korpora

Das Reich aber verschleudert in gewissenloser Weise den letzten Rest des deutschen Volksvermögens.
Völkischer Beobachter (Bayernausgabe), 01.03.1930
Aber mit seiner Berechnung des deutschen Volksvermögens haben sie nichts zu tun.
Berliner Tageblatt (Abend-Ausgabe), 03.03.1914
Ich habe mich bemüht, zu verhindern, daß das Volksvermögen und das Volksgut zerstört und verschleudert wurde.
o. A.: Einhundertzweiundzwanzigster Tag. Montag, 6. Mai 1946. In: Der Nürnberger Prozeß, Berlin: Directmedia Publ. 1999 [1946], S. 19682
So ist auch das Volksvermögen ein Ausdruck für den Wohlstand in einem Lande.
Giersch, Herbert: Allgemeine Wirtschaftspolitik, Wiesbaden: Gabler 1960, S. 78
Durch die Hände der Hausfrauen geht Tag für Tag ein erheblicher Teil des gesamten Volksvermögens.
Weber, Annemarie (Hg.), Die Hygiene der Schulbank, Wiesbaden: Falken-Verl. 1955, S. 314
Zitationshilfe
„Volksvermögen“, bereitgestellt durch das Digitale Wörterbuch der deutschen Sprache, <https://www.dwds.de/wb/Volksverm%C3%B6gen>, abgerufen am 25.11.2020.

Weitere Informationen …

alphabetisch vorangehend alphabetisch nachfolgend
Volksverhetzung
Volksverhetzer
Volksvergnügung
Volksverführung
Volksverführer
Volksverrat
Volksverräter
Volksversammlung
Volksvertreter
Volksvertretung