Vollgefühl, das

GrammatikSubstantiv (Neutrum)
Aussprache
WorttrennungVoll-ge-fühl (computergeneriert)
eWDG, 1977

Bedeutung

im Vollgefühl (von etw.)im vollen Bewusstsein, ganz überzeugt (von etw.)
Beispiele:
im Vollgefühl seiner Kraft, Würde
sie tat, sagte das im Vollgefühl ihrer Überlegenheit

Typische Verbindungen
computergeneriert

Macht Überlegenheit

Detailliertere Informationen bietet das DWDS-Wortprofil zu ›Vollgefühl‹.

Verwendungsbeispiele
maschinell ausgesucht aus den DWDS-Korpora

Ob sie ohne ihn überlebt, zumal sie ihr Herz für die Schwachen im Vollgefühl der Macht bereits vergessen zu haben scheint, ist fraglich.
Süddeutsche Zeitung, 02.05.2000
Der Mensch ißt gut, er fühlt sich gesund, kräftig, im Vollgefühl einer Macht.
Tucholsky, Kurt: Drei auf dem Bodensee. In: ders., Kurt Tucholsky, Werke - Briefe - Materialien, Berlin: Directmedia Publ. 2000 [1926], S. 7944
Wir sangen begeistert im Vollgefühl des geretteten Vaterlandes zur Ehre unserer braven Krieger.
Lehmann, Lilli: Mein Weg. In: Simons, Oliver (Hg.) Deutsche Autobiographien 1690-1930, Berlin: Directmedia Publ. 2004 [1913], S. 23054
Aber Diederich flammte noch höher, im Vollgefühl seines Rechtes und seiner sittlichen Sendung.
Mann, Heinrich: Der Untertan, Gütersloh: Bertelsmann 1990 [1918], S. 375
Schiller und Goethe, im Vollgefühl ihrer verschworenen Gemeinschaft, reagierten darauf mit Streitlust.
Safranski, Rüdiger: Friedrich Schiller, München Wien: Carl Hanser 2004, S. 435
Zitationshilfe
„Vollgefühl“, bereitgestellt durch das Digitale Wörterbuch der deutschen Sprache, <https://www.dwds.de/wb/Vollgefühl>, abgerufen am 23.10.2019.

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