Vorfahre, der

GrammatikSubstantiv (Maskulinum) · Genitiv Singular: Vorfahren · Nominativ Plural: Vorfahren
WorttrennungVor-fah-re (computergeneriert)
eWDG, 1977

Bedeutungen

1.
jmds. VorfahrePerson, von der jmd. abstammt
Gegenwort zu Nachfahre, Nachkomme
Beispiele:
seine Vorfahren waren Bauern
er wusste wenig über seine väterlichen Vorfahren, seine Vorfahren väterlicherseits
ein Vorfahre von ihm, einer seiner Vorfahren stammte aus Sachsen
gehoben unsere Vorfahrendie Menschen früherer Generationen, einer vergangenen Epoche
Beispiel:
zu Zeiten unserer Vorfahren gab es hier noch ausgedehnte Wälder
übertragen von Tieren
Beispiel:
die wilden Vorfahren unseres Haushundes
2.
veraltet Vorgänger

Thesaurus

Synonymgruppe
Ahn · Altvorderer · ↗Urahn · Vorfahr · Vorfahre
Oberbegriffe
Assoziationen

Typische Verbindungen
computergeneriert

Erbe Grab Heimat Hinterlassenschaft Homo Menschenaffe Nachkomme Neandertaler Schimpanse Sklave Säugetier abstammen adlig auswandern besiedeln bäuerlich einwandern erben gemeinsam germanisch hugenottisch indianisch irisch jüdisch namengebend schottisch stammen steinzeitlich tierisch väterlich

Detailliertere Informationen bietet das DWDS-Wortprofil zu ›Vorfahre‹.

Verwendungsbeispiele
maschinell ausgesucht aus den DWDS-Korpora

Unsere Vorfahren hätte das alles wohl kaum überrascht, standen doch schon mittelalterliche Hospitäler häufig mit Gärten in Verbindung.
Der Tagesspiegel, 20.04.2003
Trotz nordindischer Vorfahren besuchte er eine katholische Schule, bezeichnet aber heute "die Musik" als seine Religion.
Süddeutsche Zeitung, 24.09.1999
Über meine Vorfahren väterlicherseits weiß ich so gut wie nichts.
Reich-Ranicki, Marcel: Mein Leben, Stuttgart: Deutsche Verlags-Anstalt 1999, S. 10
Wo ursprünglich die eigene Tat mobilisierte, wird nun der Mann nur noch durch Taten seiner Vorfahren »legitimiert«.
Weber, Max: Wirtschaft und Gesellschaft. In: Weber, Marianne (Hg.), Grundriß der Sozialökonomik, Tübingen: Mohr 1922 [1909-1914, 1918-1920], S. 700
Auch unter meinen Vorfahren mütterlicherseits befanden sich solche, die sich draußen in der Welt einen Namen gemacht haben.
Blos, Wilhelm: Denkwürdigkeiten eines Sozialdemokraten, Bd. 1. In: Simons, Oliver (Hg.) Deutsche Autobiographien 1690-1930, Berlin: Directmedia Publ. 2004 [1914], S. 4751
Zitationshilfe
„Vorfahre“, bereitgestellt durch das Digitale Wörterbuch der deutschen Sprache, <https://www.dwds.de/wb/Vorfahre>, abgerufen am 26.04.2019.

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