Vorfreude, die

Grammatik Substantiv (Femininum) · Genitiv Singular: Vorfreude · Nominativ Plural: Vorfreuden
Worttrennung Vor-freu-de
eWDG, 1977

Bedeutung

Freude, die aus der Erwartung eines bevorstehenden angenehmen Ereignisses erwächst
Beispiele:
die Vorfreude des Wiedersehens
die Vorfreude auf das Wochenende
seine Vorfreude war verfrüht, wurde getrübt
jmdm., sich [Dativ] die Vorfreude verderben
er war in Vorfreude
sprichwörtlich Vorfreude ist die schönste Freude

Thesaurus

Synonymgruppe
Vorfreude · freudige Erwartung
Assoziationen
  • (einer Sache) erwartungsvoll entgegensehen · (sich) freuen auf · in Goldgräberstimmung (sein) · voller Erwartungen in die Zukunft blicken · voller Erwartungen sein  ●  (sich) die Hände reiben  fig. · (sich) die Lippen lecken  fig.

Typische Verbindungen zu ›Vorfreude‹

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Detailliertere Informationen bietet das DWDS-Wortprofil zu ›Vorfreude‹.

Verwendungsbeispiele für ›Vorfreude‹

maschinell ausgesucht aus den DWDS-Korpora

Als der Baron gegen halb zehn klingelte, war die Vorfreude schon verflogen.
Schulze, Ingo: Neue Leben, Berlin: Berlin Verlag 2005, S. 206
Ihre Vorfreude, schien mir, war wichtiger, auch wenn ich noch nicht wußte, wie und wann ich ihre Erwartung am besten umlenken konnte.
Franck, Julia: Lagerfeuer, Köln: DuMont Literatur und Kunst Verlag 2003, S. 250
Alle scheinen eine ehrliche Vorfreude auf die Spiele zu verspüren.
Der Tagesspiegel, 12.07.2001
Dies - da sind sich Analysten einig - liegt aber nicht in der Vorfreude auf gute Ergebnisse begründet.
Die Welt, 03.05.2001
Zitationshilfe
„Vorfreude“, bereitgestellt durch das Digitale Wörterbuch der deutschen Sprache, <https://www.dwds.de/wb/Vorfreude>, abgerufen am 12.07.2020.

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