Vorgefühl, das

GrammatikSubstantiv (Neutrum) · Genitiv Singular: Vorgefühl(e)s · Nominativ Plural: Vorgefühle
Aussprache
WorttrennungVor-ge-fühl
eWDG, 1977

Bedeutung

Ahnung, Gefühl von etw. Bevorstehendem, Vorahnung
Beispiele:
ein banges, schmerzliches, schlimmes, unklares, dumpfes, sicheres Vorgefühl
ihn quält, beschleicht ein düsteres Vorgefühl
das Vorgefühl eines Unglücks, Schmerzes haben
Im Vorgefühl von solchem hohen Glück / Genieß ich jetzt den höchsten Augenblick [GoetheFaustII 11 585]

Thesaurus

Synonymgruppe
Ahnung · ↗Befürchtung · ↗Besorgnis · ↗Gefühl · ↗Vorahnung · Vorgefühl
Assoziationen

Typische Verbindungen
computergeneriert

Augenblick Fähigkeit Glück Katastrophe Sieg Terror Triumph dumpf

Detailliertere Informationen bietet das DWDS-Wortprofil zu ›Vorgefühl‹.

Verwendungsbeispiele
maschinell ausgesucht aus den DWDS-Korpora

Vielleicht war das ein Vorgefühl, dass sein Leben nur kurz sein konnte.
Süddeutsche Zeitung, 08.06.2002
Der frühreife, sprachlich hochbegabte junge Mann war selbstbewußt und lebte im Vorgefühl künftiger Größe.
Safranski, Rüdiger: Friedrich Schiller, München Wien: Carl Hanser 2004, S. 202
Aber das Vorgefühl war nur ein Teil ihres dichterischen Stoffes.
Die Zeit, 16.06.1955, Nr. 24
Ich setze immer den Unsinn meines Vorgefühls für Sie voraus.
Werfel, Franz: Die Vierzig Tage des Musa Dagh II, Stockholm: Bermann - Fischer 1947 [1933], S. 424
Ich versuchte, meine Traurigkeit zu bezwingen, das Vorgefühl eines Unglücks.
Seghers, Anna: Transit, Gütersloh: Bertelsmann 1995 [1943], S. 126
Zitationshilfe
„Vorgefühl“, bereitgestellt durch das Digitale Wörterbuch der deutschen Sprache, <https://www.dwds.de/wb/Vorgefühl>, abgerufen am 19.08.2019.

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