Vorgegebenheit, die

GrammatikSubstantiv (Femininum) · Genitiv Singular: Vorgegebenheit · Nominativ Plural: Vorgegebenheiten
WorttrennungVor-ge-ge-ben-heit (computergeneriert)

Verwendungsbeispiele
maschinell ausgesucht aus den DWDS-Korpora

Die „Übereinstimmung“ mit den „Vorgegebenheiten“ ist also der einzige Maßstab der Kritik.
Die Zeit, 02.06.1978, Nr. 23
Die Eröffnung dieser Wirklichkeit ist keineswegs nachträgliches Reagieren Gottes auf menschliche Vorgegebenheiten und Leistungen, sondern aktives, schöpferisches Handeln, und zwar heilschaffendes Handeln.
Joest, W.: Gerechtigkeit Gottes. In: Die Religion in Geschichte und Gegenwart, Berlin: Directmedia Publ. 2000 [1958], S. 15726
In der Betonung dieser erblichen Vorgegebenheit wird auch das Ergebnis der neueren Verhaltensforschung fruchtbar.
Portmann, Adolf: Neue Wissenschaft - Biologie und Anthropologie. In: Propyläen Weltgeschichte, Berlin: Directmedia Publ. 2000 [1960], S. 19209
Ihre Vorgegebenheit im Grunde des heutigen Kulturgefühls ist derart gewiss, daß es müßig erscheint, sich zu vergewissern, was das ist - Säkularisierung.
Die Welt, 14.10.2000
Und selbst die Jugendbewegung vermochte die Vorgegebenheit der Klassentrennung und der Klasseninteressen trotz gegenteiligen Programms nicht außer Kraft zu setzen.
Schelsky, Helmut: Die skeptische Generation, Düsseldorf: Diederichs 1957, S. 98
Zitationshilfe
„Vorgegebenheit“, bereitgestellt durch das Digitale Wörterbuch der deutschen Sprache, <https://www.dwds.de/wb/Vorgegebenheit>, abgerufen am 19.10.2018.

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