Vorort, der

Grammatik Substantiv (Maskulinum) · Genitiv Singular: Vorort(e)s · Nominativ Plural: Vororte
Aussprache 
Worttrennung Vor-ort (computergeneriert)
Wortbildung  mit ›Vorort‹ als Erstglied: ↗Vorortbahn · ↗Vorortverkehr · ↗Vorortzug
eWDG

Bedeutung

Ortsteil oder selbstständiger kleinerer Ort am Rande einer größeren Stadt
Beispiele:
ein kleiner, stiller, freundlicher Vorort
ein großer Teil der Angestellten kommt aus den Vororten mit der Bahn zur Arbeit

Thesaurus

Synonymgruppe
Außenbezirk · Vorort · ↗Vorstadt  ●  Banlieue  franz.
Assoziationen

Typische Verbindungen zu ›Vorort‹

maschinell ausgesucht aus den DWDS-Korpora

Detailliertere Informationen bietet das DWDS-Wortprofil zu ›Vorort‹.

Verwendungsbeispiele für ›Vorort‹

maschinell ausgesucht aus den DWDS-Korpora

Es war ein ganz gewöhnlicher Vorort, der wie jeder andere nur dazu aufrief, ihn auf geradem Weg zu verlassen.
Süddeutsche Zeitung, 09.08.2001
Wer es sich leisten kann, zieht raus aus der Stadt, in die noblen Vororte an der Irischen See.
Der Tagesspiegel, 24.03.1997
In den letzten Tagen streiften wir mehrmals die Vororte ab.
Klemperer, Victor: [Tagebuch] 1930. In: ders., Leben sammeln, nicht fragen wozu und warum, Berlin: Aufbau-Taschenbuch-Verl. 2000 [1930], S. 201
Wir fuhren eine reichliche halbe Stunde durch ärmlich jammervollen lang hingezogenen Vorort.
Klemperer, Victor: [Tagebuch] 1927. In: ders., Leben sammeln, nicht fragen wozu und warum, Berlin: Aufbau-Taschenbuch-Verl. 2000 [1927], S. 185
Sie schien es gut getroffen zu haben, das Haus lag in einem noblen Vorort, ein schicker Flachdach-Bungalow.
Goosen, Frank: Liegen lernen, Frankfurt am Main: Eichborn AG 2000, S. 258
Zitationshilfe
„Vorort“, bereitgestellt durch das Digitale Wörterbuch der deutschen Sprache, <https://www.dwds.de/wb/Vorort>, abgerufen am 11.05.2021.

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