Vortragsrecht

WorttrennungVor-trags-recht
Duden GWDS, 1999

Bedeutung

Rechtssprache Recht des Urhebers eines sprachlichen Werkes, dieses öffentlich zu Gehör zu bringen, vorzutragen

Typische Verbindungen
computergeneriert

unmittelbar

Detailliertere Informationen bietet das DWDS-Wortprofil zu ›Vortragsrecht‹.

Verwendungsbeispiele
maschinell ausgesucht aus den DWDS-Korpora

Über sie ging die gesamte Post, sie allein hatten ständiges Vortragsrecht.
Die Zeit, 11.03.1966, Nr. 11
Allerdings stand dieses Vortragsrecht mehr oder weniger auf dem Papier.
o. A.: Einhundertsiebenunddreißigster Tag. Donnerstag, 23. Mai 1946. In: Der Nürnberger Prozeß, Berlin: Directmedia Publ. 1999 [1946], S. 15290
Um diesen Anspruch durchzusetzen forderte er ein unmittelbares Vortragsrecht bei Kohl.
Der Spiegel, 20.07.1987
Das Vortragsrecht ist das Recht, ein Sprachwerk durch persönliche Darbietung öffentlich zu Gehör zu bringen.
o. A.: Gesetz über Urheberrecht und verwandte Schutzrechte (Urheberrechtsgesetz). In: Schönfelder: Deutsche Gesetze : Sammlung des Zivil-, Straf- und Verfahrensrechts (Ergänzungslieferung), München: Beck 1997
Neben Akteneinsicht und Vortragsrecht bei den Dienststellenleitungen erhalten sie in den Kommunen Rederecht bei den Sitzungen des Rates, der Ausschüsse und des Verwaltungsvorstandes.
Süddeutsche Zeitung, 20.05.1998
Zitationshilfe
„Vortragsrecht“, bereitgestellt durch das Digitale Wörterbuch der deutschen Sprache, <https://www.dwds.de/wb/Vortragsrecht>, abgerufen am 11.12.2019.

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