Votivgabe

WorttrennungVo-tiv-ga-be (computergeneriert)
Duden GWDS, 1999

Bedeutung

katholische Kirche als Bitte um oder Dank für Hilfe in einer Notlage einem Heiligen dargebrachte Gabe

Thesaurus

Religion
Synonymgruppe
Votiv · Votivgabe
Oberbegriffe

Verwendungsbeispiele
maschinell ausgesucht aus den DWDS-Korpora

Unzählige wertvolle und originelle Votivgaben zieren die Wände, und leibhaftige Bären in einem Gehege kann man außerdem bewundern.
Die Welt, 27.04.2001
Die zahlreichen Votivgaben in Tempeln und Kirchen legen Zeugnis ab von der Allgemeinheit des Gebrauchs bei den verschiedensten Völkern.
Lau, F.: Gelübde. In: Die Religion in Geschichte und Gegenwart, Berlin: Directmedia Publ. 2000 [1958], S. 2092
Auch kann im Innenraum durch weitere funktionale Einbauten und niedergelegte Votivgaben die Architektur in diesem Sinne überformt werden.
o. A.: Lexikon der Kunst - W. In: Olbrich, Harald (Hg.), Lexikon der Kunst, Berlin: Directmedia Publ. 2001 [1994], S. 31337
Hermann Reidel vermutet, dass die Votivgaben in der Zeit der Aufklärung verschwinden mussten.
Süddeutsche Zeitung, 30.10.2002
Der heutige Volksglaube ist keine Einheit; er zeigt sich in Festen und Bräuchen, Zauber und Magie, Votivgaben, Legenden, Märchen, Vorstellungen von überirdischen Mächten.
Jahresberichte für deutsche Geschichte, 1937, S. 346
Zitationshilfe
„Votivgabe“, bereitgestellt durch das Digitale Wörterbuch der deutschen Sprache, <https://www.dwds.de/wb/Votivgabe>, abgerufen am 10.12.2019.

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