Der deutsche Wortschatz von 1600 bis heute.

Wärmelehre, die

Grammatik Substantiv (Femininum)
Aussprache 
Worttrennung Wär-me-leh-re
Wortzerlegung Wärme Lehre1
eWDG

Bedeutung

Lehre vom Verhalten der Körper bei Zufuhr oder Entzug von Wärme, bei Temperaturveränderungen

Thesaurus

Physik
Synonymgruppe
Thermodynamik · Wärmelehre
Oberbegriffe
Assoziationen

Typische Verbindungen zu ›Wärmelehre‹ (berechnet)

Detailliertere Informationen bietet das DWDS-Wortprofil zu ›Wärmelehre‹.

Verwendungsbeispiele für ›Wärmelehre‹

maschinell ausgesucht aus den DWDS-Korpora

Mit 26 wurde Linde außerordentlicher, mit 30 ordentlicher Professor für theoretische Wärmelehre. [Süddeutsche Zeitung, 21.12.1995]
Das ist Wärmelehre im Sinn der Vorderseite, der Front der Materie, also der Materie nach vorwärts. [Bloch, Ernst: Das Prinzip Hoffnung Bd. 1, Berlin: Aufbau-Verl. 1954, S. 220]
Boltzmann war überzeugter Anhänger der kinetischen Wärmelehre, die sich inzwischen wissenschaftlich durchgesetzt und ihre frühere Unfruchtbarkeit gegen die gegenteilige Eigenschaft vertauscht hat. [Ostwald, Wilhelm: Lebenslinien. Eine Selbstbiographie, 3 Teile. In: Simons, Oliver (Hg.), Deutsche Autobiographien 1690 – 1930, Berlin: Directmedia Publ. 2004 [1927], S. 39464]
Seine Theorie der Brownschen Molekularbewegung markierte die Schnittstelle von Wärmelehre und Mechanik. [Die Zeit, 16.12.2004, Nr. 52]
Das Stoffwechsel‑Schlaraffenland für Mikroorganismen entdeckten amerikanische Geochemiker mit Hilfe von Berechnungsmethoden aus der Wärmelehre. [Süddeutsche Zeitung, 29.09.1998]
Zitationshilfe
„Wärmelehre“, bereitgestellt durch das Digitale Wörterbuch der deutschen Sprache, <https://www.dwds.de/wb/W%C3%A4rmelehre>.

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