Würdigung, die

GrammatikSubstantiv (Femininum) · Genitiv Singular: Würdigung · Nominativ Plural: Würdigungen · wird meist im Singular verwendet
Aussprache
WorttrennungWür-di-gung
Wortbildung mit ›Würdigung‹ als Letztglied: ↗Beweiswürdigung · ↗Gesamtwürdigung
eWDG, 1977

Bedeutung

Anerkennung, Wertschätzung
Beispiele:
eine gerechte, volle, verdiente Würdigung erfahren
die Würdigung eines Forschers, Werkes
in Würdigung seiner Verdienste wurde er wieder zum Vorsitzenden gewählt
eine genaue, richtige, kritische Würdigung (= Einschätzung)
nach eingehender Würdigung des Für und Wider wurde der Plan gebilligt
Auf unserem Parteitag findet die Arbeit der Gewerkschaften eine hohe Würdigung [Protokoll VIII. Parteitag1,335]

Thesaurus

Synonymgruppe
Achtung · ↗Ansehen · ↗Autorität · ↗Bedeutung · ↗Einfluss · ↗Geltung · ↗Hochachtung · ↗Prestige · ↗Renommee · ↗Wertschätzung · Würdigung  ●  ↗Standing  engl.
Assoziationen
Linguistik/Sprache
Synonymgruppe
Lobeshymne (oft fig. und iron.) · ↗Lobpreisung · ↗Lobrede · Lobschrift · ↗Preisung · ↗Weihrauch (oft iron.) · Würdigung  ●  ↗Aretalogie  geh., griechisch · Aretologie  geh., griechisch · ↗Eloge  geh., franz. · ↗Elogium  geh., lat. · ↗Laudatio  geh., lat.
Unterbegriffe
Assoziationen
Synonymgruppe
Anerkennung · ↗Belobigung · ↗Lob · Worte der Anerkennung · Würdigung · lobende Worte  ●  ↗Streicheleinheit(en)  fig.
Assoziationen

Typische Verbindungen
computergeneriert

Gesamtumstand Gesamtwerk Lebensleistung Lebenswerk Sachlage Sachverhalt Schaffen Umstand Verdienst Verstorbene abschließend angemessen ausführlich biographisch eingehend gebührend gerecht kritisch monographisch objektiv postum rechtlich strafrechtlich umfassend verdient verständig verständnisvoll zusammenfassend ästhetisch überfällig

Detailliertere Informationen bietet das DWDS-Wortprofil zu ›Würdigung‹.

Verwendungsbeispiele
maschinell ausgesucht aus den DWDS-Korpora

Macht nicht die zeitliche Nähe zu den jüngsten Ereignissen eine kritische Würdigung unmöglich?
Der Tagesspiegel, 14.03.1999
Das Bild redet weniger von der Würdigung als von der Isolation der Person im Alter.
Die Zeit, 30.12.1977, Nr. 53
Eine umfassende Würdigung seines Schaffens, die bisher noch aussteht, hätte dies zu klären.
D'Amico, Fedele: Castelnuovo-Tedesco. In: Die Musik in Geschichte und Gegenwart, Berlin: Directmedia Publ. 2001 [1973], S. 8644
In kritischer Würdigung der vorhandenen Literatur kommt auch er jedoch letzten Endes zu einer ablehnenden Beurteilung.
Jahresberichte für deutsche Geschichte, 1934, S. 248
Für eine eingehende Würdigung dieses wichtigen Werkes ist hier freilich nicht der Ort.
Jahresberichte für deutsche Geschichte, 1929, S. 442
Zitationshilfe
„Würdigung“, bereitgestellt durch das Digitale Wörterbuch der deutschen Sprache, <https://www.dwds.de/wb/Würdigung>, abgerufen am 21.10.2019.

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