Wachmacher, der

GrammatikSubstantiv (Maskulinum)
WorttrennungWach-ma-cher (computergeneriert)
Wortzerlegungwach-macher
Duden GWDS, 1999

Bedeutung

umgangssprachlich stimulierende, aufputschende Droge; Weckamin

Thesaurus

Synonymgruppe
Kaffee  ●  ↗Muckefuck  ugs. · Wachmacher  ugs.
Oberbegriffe
Unterbegriffe
Assoziationen
  • Aufgussgetränk · ↗Tee
  • Crème · ↗Kaffeeobers · ↗Kaffeerahm · ↗Kaffeesahne
  • Café · ↗Kaffeehaus
  • (ein) Kaffee  ●  (ein) Haferl Kaffee  österr., bair. · (eine) Tasse Kaffee  Hauptform · ('ne) Tass Kaff  ugs., salopp · ↗(ein) Käffchen  ugs.
  • French Press Kaffeezubereiter · Kaffeebereiter (French Press System) · Kaffeepresse · Pressstempelkanne · Siebstempelkanne  ●  Cafetière  franz. · Chambordkanne  franz. · Kaffeedrücker  ugs. · Quetschkanne  ugs.

Verwendungsbeispiele
maschinell ausgesucht aus den DWDS-Korpora

Die Wachmacher waren wohl nötig, jetzt wurde die Borussia stärker.
Die Zeit, 03.10.2012 (online)
Zwar stellte sich rasch der gefährlich hohe Gewöhnungseffekt dieses Wachmachers heraus, dennoch glaubte man nicht darauf verzichten zu können.
Süddeutsche Zeitung, 10.09.2002
Als es 1930 auf den Markt kam, trat seine Wirkung als Wachmacher jedoch schnell zu Tage.
Der Tagesspiegel, 05.07.2002
Auch der Wachmacher greift an dem Adenosin-Rezeptor an; er blockiert ihn für Adenosin, das so seine schlaffördernde Wirkung nicht entfalten kann.
Die Welt, 19.02.2004
Auch in späteren Phasen kapitalistischer Entwicklungsgeschichte - in Kriegen und Krisen - wiederholte sich der Bedarf nach Wachmachern und Wachhaltern.
konkret, 1981
Zitationshilfe
„Wachmacher“, bereitgestellt durch das Digitale Wörterbuch der deutschen Sprache, <https://www.dwds.de/wb/Wachmacher>, abgerufen am 19.06.2019.

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