Der deutsche Wortschatz von 1600 bis heute.

Wagemut, der

Grammatik Substantiv (Maskulinum)
Aussprache 
Worttrennung Wa-ge-mut (computergeneriert)
Wortzerlegung wagen Mut
Wortbildung  mit ›Wagemut‹ als Erstglied: wagemutig
eWDG

Bedeutung

unerschrockene Kühnheit
Beispiele:
ein großer, beispielloser Wagemut
zu dieser kühnen Tat gehörte viel Wagemut

Thesaurus

Synonymgruppe
Beherztheit · Mut · Risikobereitschaft · Wagemut · Waghalsigkeit
Assoziationen

Typische Verbindungen zu ›Wagemut‹ (berechnet)

Detailliertere Informationen bietet das DWDS-Wortprofil zu ›Wagemut‹.

Verwendungsbeispiele für ›Wagemut‹

maschinell ausgesucht aus den DWDS-Korpora

Wer „das Leben verändern“ wollte, wie die französischen Sozialisten 1981 verhießen, hat längst den Wagemut verloren. [Die Zeit, 13.09.1985, Nr. 38]
Es gibt nicht mehr diesen halsbrecherischen europäischen Wagemut von früher. [Süddeutsche Zeitung, 29.12.2004]
Doch je länger man dieser Interpretation dann lauscht, desto mehr verliert sich das Fehlen von Wagemut, das Nichtberücksichtigen von historischen Erkenntnissen. [Süddeutsche Zeitung, 17.04.2003]
Mit am Sympathischsten an diesem Festival ist ein gewisser Wagemut. [Süddeutsche Zeitung, 17.06.1999]
Nach dem ersten Weltkrieg wandte sie sich mit Wagemut neuen Zielen zu. [Schmid, Ernst Fritz: Donaueschingen. In: Die Musik in Geschichte und Gegenwart, Berlin: Directmedia Publ. 2001 [1954], S. 34008]
Zitationshilfe
„Wagemut“, bereitgestellt durch das Digitale Wörterbuch der deutschen Sprache, <https://www.dwds.de/wb/Wagemut>.

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