Waggon, der

Alternative SchreibungWagon
GrammatikSubstantiv (Maskulinum) · Genitiv Singular: Waggons · Nominativ Plural: Waggons
GrammatikSubstantiv (Maskulinum) · Genitiv Singular: Waggons, Wagons · Nominativ Plural: Waggon, Wagon (bei Maßangabe)
Nebenform landschaftlich, (besonders) österreichisch Waggon, Wagon · Substantiv (Maskulinum) · Genitiv Singular: Waggons, Wagons · Nominativ Plural: Waggone, Wagone
Aussprache
WorttrennungWag-gon ● Wa-gon
HerkunftEnglisch → Französisch
Wortbildung mit ›Waggon‹ als Erstglied: ↗Waggonbau · ↗Waggonkipper · ↗Waggonladung · ↗Waggontür · ↗Wagonbau · ↗Wagonkipper · ↗Wagonladung · ↗Wagontür · ↗waggonweise · ↗wagonweise
 ·  mit ›Waggon‹ als Letztglied: ↗Eisenbahnwaggon · ↗Eisenbahnwagon · ↗Güterwaggon · ↗Güterwagon · ↗Huckepackwaggon · ↗Huckepackwagon · ↗Kohlenwaggon · ↗Kohlenwagon · ↗Kohlewaggon · ↗Kohlewagon · ↗Raucherwaggon · ↗Raucherwagon · ↗Viehwaggon · ↗Viehwagon
eWDG, 1977

Bedeutung

Eisenbahnwagen, besonders Güterwagen
Beispiele:
ein leerer, beladener, plombierter Waggon
ein Güterzug mit 30 Waggons
einen Waggon anhängen, abhängen
Kohle, Holz in Waggons laden
das Gaswerk bestellte zehn Waggon (= Waggonladungen) Steinkohle
Etymologisches Wörterbuch (Wolfgang Pfeifer)

Etymologie

Waggon m. ‘Eisenbahnwagen’, zuvor auch ‘Transportbeiwagen, Kutsche’, Übernahme (Anfang 19. Jh.) von gleichbed. engl. wag(g)on, das im 16. Jh. aus mnl. wāghen (s. ↗Wagen) entlehnt ist. Die frz. Aussprache im Dt. ist wohl angelehnt an andere (aus dem Frz. stammende) Bezeichnungen im Eisenbahnwesen.

Thesaurus

Eisenbahn
Synonymgruppe
Eisenbahnwagen · Waggon · Wagon
Unterbegriffe
Assoziationen

Typische Verbindungen
computergeneriert

Abteil Bahnsteig Diesellok Gleis Güterzug Lei Lok Lokomotive Personenzug Schiene Schnellzug Triebwagen Waggon abkoppeln ausbrennen ausgebrannt beladen entgleisen entgleist hinter plombiert umgestürzt umkippen umstürzen verkeilen verkeilt verladen zerstört zertrümmert überfüllt

Detailliertere Informationen bietet das DWDS-Wortprofil zu ›Waggon‹.

Verwendungsbeispiele
maschinell ausgesucht aus den DWDS-Korpora

Das beruhigende Rattern der Waggons ist die Melodie seines Lebens geworden.
Bild, 07.08.2004
Zwölf weitere Waggons türmten sich zum Teil mehrere Meter hoch auf.
Der Tagesspiegel, 04.06.1998
Da mußte ich mich in einen noch volleren Waggon quetschen lassen.
Klemperer, Victor: [Tagebuch] 1947. In: ders., So sitze ich denn zwischen allen Stühlen, Berlin: Aufbau-Verl. 1999 [1947], S. 393
Er hatte den Waggon mit dem Roten Kreuz vor sich.
Plievier, Theodor: Stalingrad, München u. a.: Desch 1973 [1946], S. 205
Dann kommt sie vielleicht in Waggons und geht als Frachtgut weiter.
Rieger, Wilhelm: Einführung in die Privatwirtschaftslehre, Erlangen: Palm & Enke 1964 [1928], S. 136
Zitationshilfe
„Waggon“, bereitgestellt durch das Digitale Wörterbuch der deutschen Sprache, <https://www.dwds.de/wb/Waggon>, abgerufen am 25.04.2019.

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