Wahlgeheimnis, das

Grammatik Substantiv (Neutrum) · Genitiv Singular: Wahlgeheimnisses · Nominativ Plural: Wahlgeheimnisse
Worttrennung Wahl-ge-heim-nis
eWDG

Bedeutung

Prinzip des Wahlrechts, das es dem Wähler ermöglicht, von der geheimen Abgabe seiner Stimme Gebrauch zu machen
Beispiel:
eine Verletzung des Wahlgeheimnisses

Typische Verbindungen zu ›Wahlgeheimnis‹

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Detailliertere Informationen bietet das DWDS-Wortprofil zu ›Wahlgeheimnis‹.

Verwendungsbeispiele für ›Wahlgeheimnis‹

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Diese Wahl ging unter Bruch des verfassungsmäßig garantierten Wahlgeheimnisses vonstatten.
Die Zeit, 19.10.1950, Nr. 42
Das war beinahe eine tapfere Tat, denn alle Welt rechnete mit dem Bruch des Wahlgeheimnisses.
Klemperer, Victor: [Tagebuch] 1933. In: ders., Ich will Zeugnis ablegen bis zum letzten, Berlin: Aufbau-Taschenbuch-Verl. 1999 [1933], S. 61
Mit dem Wahlgeheimnis sei ein wesentliches Element der Verfassung ignoriert worden.
Süddeutsche Zeitung, 12.12.2002
Die meisten schrieben Ja aus Angst vor dem Bruch des Wahlgeheimnisses.
Klemperer, Victor: [Tagebuch] 1938. In: ders., Ich will Zeugnis ablegen bis zum letzten, Berlin: Aufbau-Taschenbuch-Verl. 1999 [1938], S. 74
Die Wahlbezirke müssen so ausgewählt und die Auszählungen so durchgeführt werden, daß das Wahlgeheimnis gewahrt ist.
o. A.: Bundeswahlordnung (BWO). In: Sartorius 1: Verfassungs- und Verwaltungsgesetze der Bundesrepublik Deutschland, München: Beck 1998
Zitationshilfe
„Wahlgeheimnis“, bereitgestellt durch das Digitale Wörterbuch der deutschen Sprache, <https://www.dwds.de/wb/Wahlgeheimnis>, abgerufen am 09.05.2021.

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